Gott ist Liebe

- Gott ist Liebe, was bedeutet das?
- Was zum Evanglium dazu gehört
- Kennt Liebe Grenzen?

Gott ist Liebe, das lehrt die Bibel und das muss ja dann auch richtig sein, denn es ist Gottes Wort. Heißt das, dass Gott wie ein lieber Vater für uns ist? Gemäß Gottes Wort Ja!

Was bedeutet es, ein lieber Vater zu sein? Was muss ein liebender Vater für seine Kinder tun, damit er wirklich ein liebender Vater ist? Bedeutet Gott ist Liebe, dass Gott die Menschen liebevoll in allem unterstützt und auch allzeit gnädig ist, auch dann, wenn sie machen, was sie wollen, ohne auf Gott zu hören?

So ist Liebe, auch die Liebe Gottes nicht! So kann Liebe in Verantwortungslosigkeit übergehen. Eltern, die ihre Kinder beliebig machen lassen, was sie wollen und sie ohne Grenzen erziehen, ziehen sich unerträgliche Teufel und Rebellen heran, unfähig sich im Leben zurecht zu finden. Liebe bedeutet nicht, seine Kinder alles machen zu lassen, egal ob es ihnen schadet oder nicht. Liebe bedeutet nicht, verantwortungslos zu sein und die eigenen Kinder sehenden Auges ins Verderben rennen zu lassen. Würde uns Gott bedingungslos alles machen lassen, was wir wollen, wäre er nicht Liebe.

Wahre Liebe kennt Grenzen

Zu den Bedingungen, die Gott uns stellt gehört, dass wir ihn anerkennen, dass wir die heilige Schrift vollständig als sein Werk anerkennen und Jesus als Gottes Sohn, der sich für uns hat hinrichten lassen, damit wir die Sündenvergebung erhalten. Denn nur wenn unsere Sünden reingewaschen sind durch Chisti Blut kann uns Gott all unsere Verfehlungen vergeben und dann holt er uns zu sich in sein Reich. Menschen, die trotz Gottes Mahnung und Warnung nicht bereit sind, gehorsam zu sein, strafen sich letztendlich selbst. Denn sie wird Gott nicht dauerhaft in Schutz nehmen. Nach dem Tod landen gottferne Menschen laut Bibel vor Gottes Gericht und später an einem Ort, wo es in Ewigkeit keine Liebe mehr gibt. Das ist die Konsequenz dessen, dass sie nicht auf Gott hören wollten.

Wir veröffentlichen hier einen Vortrag, der die Fragen, wie Gott ist und was Gottes Liebe bedeutet anhand Gottes Wort erklärt.

Vortrag von M. Schwander, Gottes Liebe, Gottes Gnade und Gottes Gericht

Heute wollen wir einen Blick werfen in die frühe Entstehungsgeschichte, in die Wiege der Urgemeinde Jesu hinein. Vor kurzem geschah das Pfingstwunder, welches die Trennungslinie zwischen alt- und neutestamentlichen Boden markiert – die Ausgießung des Heiligen Geistes.

Im AT kam der Heilige Geist auf einige auserwählte Führer des Gottesvolkes und zwar nur aufgabenbezogen und zeitlich begrenzt. Im NT hingegen kommt der Heilige Geist ausnahmslos in jedes Herz, das dazu bereit ist und zwar – ohne zeitliche Begrenzung. Im Zuge des Pfingsterlebnisses hält Petrus seine gewaltige Pfingstpredigt. Gott schenkt eine Erweckung in der sich 3.000 Menschen bekehren.

Das heutige Kapitel 3 der so genannten Apostelgeschichte ist die Fortsetzung dieser begonnen Erweckung. Noch nahmen die Judenchristen am normalen Ablauf der jüdisch – religiösen Riten teil. Abgesehen davon, dass die Obersten ihren Messias vor einigen Wochen ans Messer geliefert hatten, war bisher wenig an Gegenwind oder gar Verfolgung zu spüren. Dies wird sich erst in Kap. 4-7 zuspitzen und einen vorläufigen Höhepunkt in der Steinigung des Stephanus finden. Erstaunlich ist zu beobachten, dass in der gesamten Kirchengeschichte, oft Erweckung & Verfolgung Hand in Hand gingen. In Kap. 3 befinden wir also in der Ruhe vor dem herannahenden Sturm.

Versuchen wir uns also nun innerlich hineinzubegeben in diese Aufbruchsituation. Wir sehen, wie Petrus & Johannes zunächst ihren alltäglichen Gewohnheiten nachgingen und in diesem Alltag Gottes großartiges Eingreifen erleben. Sie gingen zu einer Gebetsversammlung. 3x täglich trafen sich Menschen zum Beten im Tempel.

Lesen wir zunächst die erste Hälfte des 3.Kapitels der Apg.

Verse 1-11

Da ist was los! Das, was hier passiert, hat eingeschlagen wie eine Bombe. Die Sensationspresse hat sicherlich mit roter Schlagzeile tituliert: Lahmer bekommt Beine! Man muss sich das mal vorstellen: Jahrzehntelang sitzt dieser stadtbekannte Lahme in der Fußgängerzone der damaligen Zeit. Jeder halbwegs fromme Jude kannte ihn. Denn wer als Jude was auf sich hielt, ging sicherlich ab und zu zu einer der regelmäßigen Gebetstreffs. 3x am Tag trafen sich die Juden im Tempel zum Beten. Wenn 10 Personen anwesend waren, wurde die Gebetsrunde eröffnet. An dieser Gewohnheit könnte sich manche Gemeinde und können auch wir uns eine große Scheibe davon abschneiden. Wer nicht zur einer bestimmten Zeit betet, kommt wohl zu keiner Zeit zum Beten. In unserer schnelllebigen Zeit, die geprägt ist von einer Terminflut, von Kommerz, & Hektik bleibt es eine Herausforderung bestimmte stille Momente im Alltagsablauf einzuplanen, um zur Besinnung & zum Gebet kommen zu können. Frage an uns:

Wo kultivieren wir in unserem Leben / unserer Familie / unserer Gemeinde gute Gewohnheiten?

Merksatz 1: Gute Gewohnheiten sind die Voraussetzung für gute Charaktere!

Petrus und Johannes gingen hier zu einem Gebetstreffen – einfach so, unterhalb der Woche; das gehörte zu ihrem Alltag. Wahrscheinlich gingen sie wohl nicht das erste Mal bei diesem Lahmen vorbei! Evtl. hatten sie ihn sogar schon dort sitzen sehen, als sie mit Jesus Christus unterwegs gewesen waren. Sie waren mit Jesus ja schon öfters in Jerusalem gewesen und sicherlich hatten sie dann auch an der ein oder anderen Gebetsrunde teilgenommen – das war nun mal so üblich. Fakt ist jedenfalls, dass dieser Lahme, dessen Namen wir noch nicht einmal erfahren, jahrzehntelang schon in Jerusalem sitzt und täglich neu um Almosen bettelt. Was sollte er auch anderes tun? Versuchen wir uns mal in die Haut dieses Behinderten hinzuversetzen. Jeden Tag saß er da im heißen, staubigen Straßenrand und hoffte wenigstens ein Stückchen am Leben der anderen teilhaben zu können. Als Lahmgeborener war er ja sonst vom beruflichen und gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgegrenzt. Wie abhängig war er von der Hilfe anderer! Noch nicht mal alleine auf die Toilette konnte er gehen. Wie erniedrigend man sich da fühlt kann jeder nachvollziehen, der schon mal im Krankenhaus – z. B. nach einer OP – eine Pfanne untergeschoben bekommen hat. Nicht gerade erhebend das Wissen, von der Hilfe anderer derartig abhängig zu sein, oder?

Strategisch günstig saß dieser Lahme dennoch. Denn wer hier vorbeikam wollte in den Tempel. Wer in den Tempel geht hat in der Regel auch ein Almosen dabei… Nun, Petrus und Johannes offensichtlich nicht! Ausnahmen bestätigen die Regel ?. Was mir hier auffällt ist zweierlei: Petrus & Johannes hatten einen Blick für diesen Bettler - auch wenn er zum Stadtbild gehörte; sie übersahen ihn nicht! Dieser Bettler benötigt weit mehr als nur ein jämmerliches Almosen. Sie sahen diesen Bettler mit den Augen Gottes und mit den Möglichkeiten Gottes. Und das zweite, was mir auffällt ist: Sie wussten, dass Gottes Stunde für diesen Mann gekommen ist.

Merksatz 2: Haben wir einen Blick für die Nöte anderer? Sehen wir sie – so wie Gott sie sieht?

Unsere individualistische, europäische Wohlstandsgesellschaft krankt daran, dass es immer weniger Menschen gibt, die über den Tellerrand ihres alltäglichen Ablaufs hinausschauen und andere wirklich noch wahrnehmen können. Wie kalt und teilnahmslos ist das menschliche Miteinander doch oft – auch unter Christen. Beten wir darum, dass Gott uns die Augen öffnet und uns ein mitfühlendes Herz und eine göttliche Sicht des Nächsten schenkt.

Jahrzehntelang sitzt also der Lahme an diesem Durchgang – ohne jegliche Hoffnung der Verbesserung seiner Lebenssituation. Und eines Tages kommen da zwei Männer auf ihn zu, die ihn auf die Beine stellen wollen! Was muss da in diesem Mann vorgegangen sein! Nicht nur, dass er stehen kann – was an sich schon ein Wunder wäre! NEIN – er kann springen; das ist gehen in Potenz. Wer schon miterleben durfte, wie schmerzhaft für Krappelkinder das Laufenlernen sein kann, der kann sich hier nur wundern. Aus dem Stand lernt hier jemand gehen & springen ohne vorherige Übung; kein Wunder, das alle Welt sich wundert!

Manch einer denkt vielleicht jetzt: „Mensch so ein Wunder bräuchten wir mal hier in Eferding – mitten auf dem Marktplatz! Dann würde doch der ein oder andere endlich mal ins Nachdenken kommen!“

Nun, wenn Gott es so wollte, wäre dies sicherlich auch kein Problem, dass so etwas hier in Eferding passiert. Aber wir können beobachten, dass Gott insbesondere an heilsgeschichtlichen Wendepunkten Wunder dieser Größenordnung schenkte. An anderer Stelle hat Jesus mal geäußert, dass er nicht bereit war ein Zeichen bzw. ein Wunder zu vollbringen…..

8Lk 11,29

Das Zeichen des Propheten Jona

" Als aber die Volksmenge sich haufenweise herzudrängte, fing er an zu sagen: Dies ist ein böses Geschlecht! Es fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. "

Lk 16, ab V.19

Der reiche Mann und der arme Lazarus Lk 16,27

Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest - Lk 16,28 denn ich habe fünf Brüder -, daß er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen! Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun! Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!

2Kor 12,12

Die Zeichen eines Apostels sind unter euch gewirkt worden in aller Geduld, in Zeichen und Wundern und Kraftwirkungen.

Merksatz 3: Halten wir fest: Wunder sind das souveräne Eingreifen Gottes, zur gottbestimmten Zeit!

Man könnte sich ja auch fragen, warum dieser Lahme erst 40 Jahre im Staub sitzen musste, bevor er dieses sensationelle Eingreifen Gottes erfahren durfte! Mit diesem Lahmen sitzen millionenfach andere im Dreck ihres hoffnungslosen Lebens – ohne Perspektive, ohne Zuwendung, am Rand der Gesellschaft. Vielen von ihnen sieht man ihre Behinderung gar nicht an! Nein – sie sitzen nur teilnahmslos da und hoffen wenigstens einen kleinen Happen vom Lebensglück anderer abzubekommen.

Vielleicht geht es ihnen genauso, wie diesem Lahmen hier. Vielleicht kommt sogar der Sohn Gottes vorbei gelaufen, streift sozusagen ihr Leben – ohne dass etwas geschieht. Die Zeit für ein Eingreifen Gottes ist noch nicht reif.

Wunder sind und bleiben das souveräne Eingreifen Gottes in das Leben eines Menschen – zu der Stunde, die Gott dafür vorgesehen hat; und Gottes Uhren laufen bekanntlich ganz anders als unsere! Auch sieht das Eingreifen Gottes nicht immer so aus, wie wir uns das vorstellen und wünschen!

Wenn wir uns in mancher Hinsicht wie dieser Lahme fühlen, wenn wir in einer Situation leben müssen, die hoffnungslos & perspektivlos scheint, dann ist für uns vielleicht dran Geduld zu lernen, auf Gottes Eingreifen zu warten und zur gottgegebenen Zeit mit unseren lahmen Füße aufzuspringen – auch wenn wir zuvor noch nie gelaufen sind!

Wenn wir momentan nicht im Dreck unseres Lebens feststecken, dann sollten wir Gott darum bitten, dass er uns den Blick schenkt für andere, die diesbezüglich Hilfe & Zuwendung benötigen. Manchmal wird ein offenes Auge und eine aufrichtende Hand schon als wunderbares Eingreifen Gottes empfunden.

Dieses Wunder hier führte im Tempel zu einem Volksauflauf. Wahrscheinlich war der Lahme mit Petrus & Johannes zunächst mit zur Gebetsversammlung gegangen. Dass diese dann für ihn zur Lob- und Dankstunde wurde, ist nahe liegend. Danach lief er dann mit Petrus & Johannes wieder heraus in die Säulenhallen Salomos. Dort versammelte sich eine Volksmenge, die außer sich war – fast schon in Ekstase war – über dieses Wunder.

Als Petrus sah, dass die Menge nur den Blick für das Vordergründige hatte, nur das Wunder und sie als Wundertäter bestaunten, da musste er etwas klarstellen.

Wir lesen die Verse 12-24 Diese Worte lassen es an Deutlichkeit nicht fehlen, oder?

Das ist kein Evangelium im Schonwaschgang!! Nein, Petrus spricht Klartext! Petrus bringt das Wunder mit Jesus in Verbindung. Vielleicht waren sogar einige in der Volksmenge beim Verhör vor Pilatus mit dabei gewesen und haben vor ein paar Wochen noch „Kreuzige ihn“ geschrieen. Dieser Jesus, den sie ans Kreuz brachten, dieser Jesus hat diesen Mann hier geheilt. Diesen Jesus, den sie ablehnten & verleugneten, dieser Jesus hat diesen Mann hier geheilt. Das ist kein Evangelium im Schonwaschgang, sondern dass ist schon Intensivpflege! Trotz dieser deutlichen Worte ist diese Predigt dennoch keine Moralpredigt.

Eine Moralpredigt ist

- gespickt mit Schuldzuweisungen ohne jegliche Gnade
- eine Predigt mit erhobenem Zeigefinger.

Petrus wusste was es heißt, Jesus zu verleugnen, oder?! Er konnte sich wohl kaum erlauben hier mit erhobenem Zeigefinger zu stehen. Nein – gerade er wusste um die unverdiente Zuwendung Gottes. Gerade auch er lebte aus der Vergebung Jesu heraus. So konnte er sagen: Vers 17-19…. Hier sagt ein Bettler dem anderen, wo es Brot gibt – wo es Vergebung gibt.

Gott bewahre uns davor den Herrn aller Herren, als Sahnehäubchen zu verkaufen! Dieses Eindrucks kann ich mich nicht erwehren, wenn ich mir manche evangelistische Verteilschriftchen zu Gemüte führe. Hier wird das Evangelium oft nur noch als Zusatzbonus zum bisherigen Wohlstand angepriesen. Gott ist Liebe heißt es da, Konsequenzen für Übertretung von Gottes Wille werden ausgeklammert. Schuld & Verlorenheit, die Notwendigkeit des radikalen Umdenkens und der Bekehrung & Buße wird in vielen Verteilschriften noch nicht einmal im Ansatz erwähnt. Dieses weichgespülte Evangelium ist der Bibel jedenfalls fremd.

Auf der anderen Seite wäre es genauso verwerflich & falsch das Evangelium nur als Moralpredigt mit erhobenem Zeigefinger weiterzugeben. Nein – wir Menschen sitzen doch alle im gleichen Boot und das Boot ist leck und bereits mit Wasser voll gelaufen. Wir alle bedürfen eines Rettungsrings – ohne Ausnahme und in diesem Bewusstsein konnte auch Petrus deutliche Worte finden und zur Bekehrung aufrufen.

Merksatz 4 Das Evangelium richtig verkündigt beinhaltet immer Gericht & Gnade und Verlorenheit & Vergebung

Den Aufruf zu Umkehr verknüpft Petrus mit der Aussicht auf bessere Zeiten für das Volk Israel. Die Israeliten litten unter der Fremdherrschaft der Römer und sahen es nicht gerade als Segen an, von Heiden regiert zu werden. Von ihrem Messias erwarteten sie zunächst die Befreiung vom Joch dieser Fremdherrschaft. Aber die Verheißung dieser segensreichen Zeit, die in vielen AT-Stellen Israel in Aussicht gestellt wird, umfasst viel viel mehr als nur die Befreiung von irgendwelcher Fremdherrschaft. Diese Zeit wird wohl erst im so genannten 1000-jährigen Friedensreich zur Erfüllung kommen, denn nach wie vor lehnt Israel seinen Messias ab. Dass aber die Heilsgeschichte nicht nur das Volk Israel im Blick hatte, wird schon durch die Verheißung an Abraham deutlich.

Das exklusive Denken der Juden, dass ihr Jahwe Gott nicht auch von den Heiden angebetet werden dürfe, sollte erst im Laufe der Apg. durchbrochen werden. Selbst Petrus musste seine Lektion noch lernen und hatte wohl noch nicht die Tragweite dieser abrahamitischen Verheißung erfasst. Denn in Kap. 10 musste Gott sein jüdisches Denken erst mal auf den Kopf stellen, damit er bereit wurde zu einem heidnischen Hauptmann namens Cornelius zu gehen.

Seinen Zuhörern jedenfalls machte Petrus deutlich, dass Gott mit ihnen einen Bund geschlossen hatte, der aber nur zum Tragen kommt, wenn sie sich bekehren und Jesus als Messias annehmen würden.

Die Reaktion der Zuhörer war zwiespältig.

Ich fasse zusammen:

Die Juden hatten 3x am Tag die Möglichkeit zu einem Gebetstreffen zu gehen. Feste Zeiten für stille Momente – solch eine Gewohnheit ist segensreich. Frage an uns: Wo kultivieren wir in unserem Leben / unserer Familie / unserer Gemeinde gute Gewohnheiten?

Merksatz 1: Gute Gewohnheiten sind die Voraussetzung für gute Charaktere!

Johannes und Petrus hatten einen Blick für andere: Sie sahen diesen Bettler mit den Augen Gottes und mit den Möglichkeiten Gottes.

Merksatz 2: Haben wir einen Blick für die Nöte anderer? Sehen wir sie – so wie Gott sie sieht?

Vielleicht sitzt der ein oder andere unter uns auch – übertragen gesehen – im Staub seines Lebens fest. Vielleicht wünscht sich der ein oder andere auch so ein Wunder, dass ihn auf die lahmen Beine stellt. Manchmal ist es aber dran, dass wir Geduld lernen und auf Gottes Zeit warten und manchmal ist es dran im Glauben Schritte zu wagen und manchmal sieht das Eingreifen Gottes auch ganz anders aus, als wir uns das vorstellen/wünschen. Beachten wir dabei:

Merksatz 3: Wunder sind und bleiben das souveräne Eingreifen Gottes, zur gottbestimmten Zeit!

Merksatz 4 Das Evangelium richtig verkündigt beinhaltet immer Gericht & Gnade und Verlorenheit & Vergebung

Gott ist Liebe und Liebe ist nicht bedingungslose Gnade. An der Klarheit, mit welcher Petrus das Evangelium verkündigt, da können wir uns eine Scheibe abschneiden. Weder ein weichgespültes Evangelium noch eine hartherzige Moralpredigt hilft weiter.

Wie gut, das Gericht & Verlorenheit nicht das letzte Wort über unser Leben haben müssen, sondern Gnade & Vergebung. Jedem wird diese angeboten.

M. Schwander

Wenn Du Fragen zur Bibel hast oder wissen willst, wie man Gottes Gnadengeschenk bekommen und ein Kind Gottes werden kann, wende Dich gerne an uns!

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