Tobias schrieb 17.12.2017 - 08:45

Hallo Petra,

das Weihnachtsfest kann man auch als Kind Gottes mitfeiern, z. B. mit
der eigenen Familie.

Von der Bibel her gibt es keinen Anlass oder Aufruf dazu, es zu
feiern. Auch gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Wintersonnwende
das Datum dafür sein sollte.

Es gibt andererseits aber auch keinen Hinweis, kein Verbot, dass es
falsch wäre, es mit anderen, die es feiern wollen mit zu feiern.

Als Kind Gottes ist man von neuen geboren. Man hat den lebendigen Gott
in Jesus Christus leibhaftig erkannt. Man hat erkannt, dass die
Menschheit den Erlöser, Jesus Christus unbedignt braucht zur Rettung.
Und dass davon unser ganze Wohl und Wehe abhängt. Man hat als Kind
Gottes das Heil erlangt, das ewige Leben (die Gewissheit) durch den
Glauben an Jesus.

Im christlichen Weihnachtsfest gibt es ja (oft) noch den Bezug zur
Geburt Jesu, wie in den Evangelien beschrieben. Als Kind kann ich mich
daran erinnern, dass zu Weihnachten auch die Weihnachtsgeschichte aus
dem Lukas Evangelium vorgelesen wurde: "Siehe ich verkündige euch
große Freude, Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Jesus
Christus...."

Das Weihnachtsfest der ungläubigen (nicht neugeborenen) Menschen, wie
es in der "christlichen" Welt gefeiert wird, hat natürlich nicht mehr
viel oder so gut wie gar nichts mehr mit der biblischen
Weihnachtsgeschichte zu tun. (siehe auch die Unterscheidung echte
Christen falsche Christen)
http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/echte_christen_falsche_christen.html

In der Bibel, für die Gläubigen der heutigen Zeit (neues Testament)
spielen Bräuche und Rituale so gut wie keine Rolle. Es gibt in der
Bibel keinen Weihnachtsbaum und man braucht keinerlei Symbole
(Ausnahme: Kelch und Brot werden beim Brotbrechen verwendet zur
Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu). Als Kind Gottes hat man
Jesus ja ständig in seinem Herzen wohnend. Als Kind Gottes feiert man
im Prinzip jeden Tag die Geburt und den Tod und die Auferstehung Jesu.
Auch im Gottesdienst denken wir beim Brotbrechen an Jesu Leben, Jesu
Tod und an seine Auferstehung.

Wenn wir (meine Frau und ich) unter uns sind, halten wir Weihnachten
so gut wie nicht mehr. Wir haben kein Bedürfnis dazu in uns. Wir
haben vielleicht etwas Weihnachtsschmuck in der Wohnung aber im
Prinzip sonst nichts mehr von dem weltlichen Fest.

Bei uns in der Gemeinde gibt es an Weihnachten dieses Jahr einen
Gästegottesdienst.
Da wird sicherlich die Botschaft von Jesus und seinem Tod für unsere
Sünden verkündigt.

Das Thema lässt den Gläubigen also von der Bibel her Spielraum.

Freilich bedeutet einem neugeborenen Christen das Weihnachtsfest als
kirchliches Ritual oder gar als kommerzialisiertes, heidnisch
geprägtes Brauchtum nichts.

Ein echter Christ ist in Christus und daher ist für ihn beständig die
Freude an Jesu Geburt, Jesu Sündenopfer und Auferstehung in seinem
Bewusstsein als Anlass größter Freude präsent.

Andererseits spricht aber nichts dagegen, zusammen mit den ungläubigen
Menschen an einem Weihnachtsfest mitzumachen und mit ihnen auf diese
Weise Gemeinschaft zu pflegen. Dadurch macht man sich nicht deren
Glaubenswelt zu eigen. Wir nutzen diese Gelegenheit von Weihnachten
gerne, um mit den Menschen, die zu dieser Jahreszeit manchmal etwas
offener sind, über das Evangelium Jesu, wie es die Bibel überliefert
und womit Gott uns retten will, zu sprechen.

Herzliche Grüße
Tobias

Petra schrieb 17.12.2017 - 08:31

kann man als Christ noch Weihnachten mitfeiern?

Tobias schrieb 01.02.2016 - 07:55

Diese Bibelarbeit hat mich mal wieder daran erinnert, wie eng die Kinder Gottes (die Gemeinde, d.h. die echten, neugeborenen Christen) mit ihrem Heiland Jesus Christus identifiziert sind. Die Welt (die meisten Menschen) hasst Jesus Christus, folglich hasst sie auch die Gemeinde.

Michelle schrieb 28.01.2016 - 22:36

Lieber Tobias,

danke für deinen Artikel hier, denn da ich gerade auch über die Ursachen von sich wiederholenden Unglücksfällen trotz des Glaubens an Jesus Christus recherchierte war ich nahe dran, einen Heiler zu konsultieren, der andere Methoden anwendet. Nun probiere ich es doch weiterhin mit dem Beten. Doch Frage ich mich immer wieder mal, wo sind die Jünger Jesu heute, die den Menschen böse Geister austreiben können? Hast du mal solche kennen gelernt? Es ist doch im Neuen Testament so viel davon die Rede... Freue mich sehr über deine Texte.

Liebe Grüsse

Michelle vom Vagabundenblog bei WordPress.com

Tobias schrieb 21.07.2015 - 17:11

Hallo Dirk,

bis ca. 2009 war ich auch auf der Suche nach Alternativen Lebensformen, um dieser Welt ein Stück weit zu entkommen. Ich wollte aussteigen und frei werden von dem durchschnittlichen Alltagstrott, der mich nie befriedigte. Ergänzend dazu der Artikel: http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/endlich_raus_aus_dem_hamsterrad.html

Durch intensives Studium der Bibel, seit 2010 ist mir dann, einige Zeit später klar geworden, dass solch ein Ausstiegsversuch kein sinnvoller, rettender Weg sein kann. Es gibt in Wahrheit nur einen einzigen Ausweg aus unserer Misere. Der Weg, der die Seele für immer und restlos befriedigt: nämlich durch Lesen von Gottes Wort zu erkennen, wer Jesus Christus ist, was er für uns getan hat und wenn man ihn erkannt hat, Ihm nachzufolgen. Geri hat, so scheint es mir, bereits erkannt, wer Jesus ist und was er für uns tat. Er hat sich auf diesen, einzig guten Weg gemacht, der eine Neugeburt und ein völlig neues Leben, durch Gottes Gnade bedeutet.

Diese Welt ist deshalb so schlecht und durcheinander, weil wir Menschen fast alle von Gott getrennt leben durch die Sünde. Daher ist diese Erde, auf der wir leben ein Auslaufmodell. Sie wird in Gottes Gericht enden. Es gab schon mal ein Gericht Gottes über die Erde vor etlichen tausend Jahren, bei dem nur 8 Menschen gerettet wurden, weil alle anderen lieber gottlos leben wollten.

Gott wird für alle Menschen, die sich von Ihm erlösen lassen und die Ihm folgen wollen (durch Glaube an Jesus Christus können wir Gott finden und Erlösung bekommen) eine neue Erde schaffen. Siehe dazu auch das Video: "Die Weltgeschichte in der Vogelperspektive"

In Gottes Wort (Bibel) finden wir Gottes Plan für diese Welt. Wir können darin auch die wesentlichen Eckdaten der Zukunft der Erde finden. Auch welche Optionen wir dabei haben bzw. was Gott uns sagen will.

Herzliche Grüße

Tobias




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