Gast schrieb 15.10.2016 - 10:45

In diesem Land kommt es mir so vor als ob die Christen Angst davor haben die echte Botschaft vom Kreuz zu verbreiten. Irgendwie ist Jesus zur Seite geschoben worden, aber er sollte in der Mitte stehen.

Tobias schrieb 05.10.2016

Hallo Sonja,

wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, da ist Gemeinde (der für die Welt unsichtbare Leib des Christus). Gemeinde Gottes ist eine geistliche Zusammenkunft, gewirkt durch den Geist Gottes.

Viele große Organisationen, wie z.B. Kathol. Kirche, Evangelische Kirche (ausgenommen davon bibeltreue, Jesus bekennende Versammlungen), Zeugen Jehovas, zunehmend auch die Evangelische Allianz etc... sind nicht in erster Linie dem Herrn Jesus untergeordnet und folgen nicht seinem Wort. Viele Menschen denken, sie sind Christen, weil sie so einer Organisation angehören und sich haben taufen lassen. Das ist ein fataler Irrtum.

Der entscheidende Punkt ist, warum man sich versammelt (ob der Herr Jesus und sein Wort das Maß aller Dinge ist) und wer sich versammelt (Leib des Christus oder nicht).

Sonja schrieb 04.10.2016

aber WO fängt die Organisation an und wo hört sie auf, ab wann ist eine christliche Zusammenkunft eine Organisation, das ist mir leider immer noch nicht klar?

Wenn ich denke das die „Organisation“ mein Interesse an Jesus genauso gut teilt wie ich was ist dann daran falsch sich dieser anzuschliessen?

Das Interesse an Jesus haben ja die meisten Organisationen gemein und sind ja auch nur deshalb organisiert weil das gemeinsame! Interesse groß ist das es organisiert werden muss,verstehst Du mein „Dilemma“?

Ich glaube mit ganzen Herzen an Jesus Christus, an das inspirierte Wort der Bibel, darüber brauchen wir ja nicht zu diskutieren, aber sollte ich „hinausgehen“ damit, um andere Glaubensgeschwister zu suchen, stärkt nur die gemeinsame Sache den Glauben oder ist es auch in Ordnung wenn man den GLAUBEN nur in der eigenen Familie oder mit den geliebten Partner teilt, ist das egoistisch, weil ich dadurch nicht andere damit „anstecke“ bzw. zu missionieren versuche wie es zB. Die Zeugen Jehovas tun (Macht Jünger aus allen Nationen..)?

Sonja schrieb 04.10.2016

Tobias schrieb 04.10.2016

Zitat aus dem Artikel: "Echte Christen gehören von ganzem Herzen zu ihrem Herrn Jesus Christus. Denn nur wer wirklich dem Herrn Jesus Christus angehört, der ist ein echter Christ. Falsche Christen gehören nicht von ganzem Herzen Jesus Christus, sondern z.B. Kirchen, Organisationen, Vereinen, Glaubensrichtungen etc... an. Sie werden zu unrecht Christen genannt, weil der Christus nicht ihr Herr ist. "

Gott kennt und sieht jedes Menschen Herz und weiß, woran wir hängen und auf wen wir unser Vertrauen setzen. Das ist der entscheidende Punkt. Ein echter Christ hängt mit seinem Herzen und mit allem, was er hat, an der Person Jesus Christus (gemäß der Bibel), also nicht an einer Organisation. Zu einem Christen macht uns nicht die Zugehörigkeit zu einer Kirche oder einer Gemeinde, sondern allein, ob wir Jesus Christus im Glauben anhängen. Die natürliche und selbstverständliche Folge des Glaubens an Jesus Christus ist der Wunsch, sich regelmäßig zu versammeln mit anderen bibelgläubigen Christen.

Sonja schrieb 24.09.2016 - 16:37

Keiner christlichen Organisation angehören? Wie ist das gemeint, gibt es denn KEINE bibeltreue! Organisation die das Wort der Bibel gemeinsam leben und sich gemeinsam stärken wollen-wäre das dann nicht auch eine Organisation oder Glaubensgemeinschaft? Muss ein echter Christ ohne Glaubensbrüder auskommen-denn die wären ja auch organisiert,oder?

Tobias 11.02.2016 - 16:16

Gast schrieb: <<Glaube und gute Werke gehören meiner Meinung nach zusammen. Ein Christ soll doch nicht mehr in der Sünde leben, sondern im Heiligen Geist.>>


Ein echter Christ tut gute Werke, weil er allein durch den Glauben an Jesus Christus (ohne Werke) gerettet ist.

Jemand der meint durch Glauben + gute Werke gerettet werden zu können ist ein falscher Christ, denn diese Annahme/Vorgehensweise widerspricht dem Wort Gottes. Das ist kein Glaube der rettet, sondern ein menschlich-eigenmächtiger Glaube, der ins Verderben führt.

Ein echter Christ kann nicht mehr dauerhaft in Sünde leben, weil ihn der heilige Geist führt. Im dem Moment, wo er sich zu Jesus Christus bekehrt hat (an Jesus glaubt, ihm seine Sünden bekannt hat, ihn um Vergebung gebeten hat...) ist der heilige Geist in ihn gekommen und er wurde von neuem geboren (aus Gott geboren).

Ein falscher Christ kann nur in Sünde leben, denn ohne die Vergebung aller Sünden (allein durch den Glauben an Jesus, durch sein stellvertretendes Opfer) kann man nicht aus dem Leben in Sünde heraus kommen. Ohne Neugeburt gibt es keine Rettung.

Am Ende, wenn unser Leben von Gott bilanziert wird, zählt ausschließlich, was Gott sagt, vorgibt und denkt. Er ist der Herr und unser Schöpfer. Unsere Meinung spielt keine Rolle.

Joh 3,16 So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat.
Joh 3,18 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Gast schrieb 11.02.2016 - 07:01

Glaube und gute Werke gehören meiner Meinung nach zusammen. Ein Christ soll doch nicht mehr in der Sünde leben, sondern im Heiligen Geist.

Tobias schrieb 10.02.2016 - 15:55

In der katholischen Kirche mag es zwar hier und dort an Jesus Gläubige geben (ich selbst habe noch nie einen in Christus neu geborenen, geretteten Katholiken getroffen), jedoch die Lehre dieser Kirche und die Zeremonien sind unbiblisch. Jesus Christus wird dort in der Messe stets aufs Neue geopfert. Das und viele andere Praktiken dort stellen den Sinn der Kreuzigung in Frage. Jesu Opfertod ist ein für alle Mal geschehen, damit alle, die an Ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. (siehe auch Joh 3,16)

Es wird in der Kath. Kirche gelehrt, es brauche Glaube und gute Werke des Menschen, um gerettet zu werden. Auch das widerspricht dem Wort Gottes. Im Licht der Bibel betrachtet ist die katholische Kirche daher keine christliche Kirche, sondern sie nennt sich nur irreführenderweise so. Echte Christen sind gerettet durch den Glauben an Jesus allein und sie folgen ihm nach, gemäß der heiligen Schrift. Echte Christen bilden ihren Glauben allein aus dem Wort Gottes, nicht aus unbiblischen Kirchenlehren.

2. Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben, zur Belehrung, Erziehung....... Vers 17 damit der Mensch ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Römer 4,5 wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.

Hebräer 9,24-28 Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung[11] des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst oftmals [als Opfer] darzubringen, so wie der Hohepriester jedes Jahr ins Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut, denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an. Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst. Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, 28 so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.

Gast schrieb 10.02.2016 - 08:41

<<Sie verlassen solche Versammlungen und treffen sich mit anderen echten Christen zum Beten und zur Glaubensstärkung.>>

Das ist kaum noch möglich. Ich habe so das Gefühl, dass die meisten nur noch sich selbst folgen, versuchen etwas darzustellen und das Evangelium vom Kreuz komplett leugnen. Die meisten Christen schimpfen immer auf die Katholische Kirche. Ich habe jedoch festgestellt das die Katholiken wenigstens noch von Jesus und seinem Opfer sprechen und sich nach dem ewigen Leben sehnen.

Tobias schrieb 05.02.2016 - 13:23

Hallo Ayse,

haben Sie noch keine für Sie passende Gemeinde gefunden, wo Sie getauft werden können?

Grundsätzlich können Sie sich, wenn Sie durch den Glauben an Jesus Christus gerettet sind, (biblisch) von jedem neugeborenen Christen taufen lassen, an jedem Ort, wo genügend Wasser zum Untertauchen vorhanden ist.

Tobias


ayse schrieb 05.02.2016 - 12:17

Wo kann ich mich taufen lassen?

Tobias schrieb 16.12.2014 - 19:21

<<Echte Christen lassen einen nicht im Stich, oder?>>

Echter Glaube, der zum ewigen Leben führt, ist erkennbar am Verhalten eines echt Gläubigen. Auch an seinem zwischenmenschlichen Umgang. Denn Gott liebt seine Geschöpfe. Er will uns nicht nur aus der Finsternis retten sondern uns im Herzen gesund machen. Damit verbunden ist auch, dass wir gesunde, glückliche zwischenmenschliche Beziehungen haben.

Wenn wir in Jesus Christus Gott erkannt haben und durch die Bekehrung zu Jesus befreit worden sind von unseren Sünden, so kann uns Gottes Geist beständig umgestalten zu einem ganz neuen Menschen, mit einem ganz neuem Verhalten. Das ist etwas unfassbar Wunderbares! Die Kraft zu dieser Umgestaltung schenkt Gott all jenen, die sich beschenken lassen. (den echten Gläubigen)

Da wir uns selbst nicht seelisch gesund machen können, benötigen wir den echten, biblischen Glauben, damit verbunden das tägliche Lesen des Wortes Gottes sowie das Verändert werden durch den Geist Gottes, um seelisch Heil zu werden. Damit bringt Jesus die Seinen in die Lage, aus Liebe (Agape = göttliche Liebe, wie wir sie in Jesus Christus erkennen können) zu handeln. Dazu gehört auch, seinen Nächsten nicht im Stich zu lassen.

Da die Heiligung der echten Gläubigen, wie in der Bibel beschrieben ein Prozess ist, der erst im Himmel abgeschlossen sein wird, können wir uns nur allein auf Gott 100%-ig verlassen. Daher sollten wir in allem zuerst auf Gott vertrauen, Ihn beständig suchen und nicht in erster Linie auf die Güte/Gunst von Menschen hoffen!

<<Schade das man nur noch wenig darüber liest.>>

Wir leben in einer Zeit der allgemeinen Abwendung von Gott. Kaum jemand fragt heute noch nach Gott, immer weniger Leute möchten sich noch mit Gottes Wort eingehend beschäftigen. Damit geht der rasche Verfall der Menschheit einher, auch was den zwischenmenschlichen Umgang betrifft. Die Welt nähert rasch sich dem Gericht Gottes. Nur wer zu Jesus Christus umkehrt, im Glauben und Ihm nachfolgt, kann dem ewigen Verderben (= der ewigen Gottesferne) entgehen.

Artikel zum Thema, wie sich Beziehungen (Ehen) ändern, wenn Menschen sich an Gottes Wort halten:
http://www.lernen-fuehlen verstehen.de/geheimnis_gluecklicher_beziehungen.html

Tobias

Gast schrieb 16.12.2014 - 16:24

"Echte Christen lassen einen nicht im Stich, oder?"
Schade das man nur noch wenig darüber liest.

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