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Positives Denken

Positives Denken und negatives Denken
Polares und Nicht- polares Denken


Liebe Leserin, lieber Leser,

hast du dir schon öfter gedacht, dass positiv oder negativ Denken noch nicht alles ist?
Ist es möglich, darüber hinausgehend weiter zu denken, sich neue Denkebenen zu erschließen?
Ist es möglich, die Ebene des wertenden Denkens vollständig zu verlassen?

Positives/Negatives Denken, 2 Seiten einer Medaille

Positives und Negatives Denken sind wie 2 Seiten einer Medaille. Jeder beliebige Lebensaspekt kann positiv oder negativ bewertet werden. Stell dir eine Münze geteilt in 2 Hälften vor. Die positive Seite ist z.B. grün gefärbt, die negative rot. Jede der beiden Hälften kann von ihrer Seite aus betrachtet werden kann. Diese freie Wahlmöglichkeit gibt es für jede beliebige Situation und für jeden beliebigen Aspekt des Lebens. Sich dies immer wieder bewusst zu machen gibt uns ein großes Potenzial an die Hand unsere Realtät bewusst selbst zu beeinflussen.

In unserem Artikel über Positiv Denken haben wir einen der Hauptunterschiede des positiven und negativen Denkens erläutert: die unterschiedlichen Gefühle, die mit der jeweiligen Denkart verbunden sind.

Positives Denken und nicht polares Denken

Wer es schafft, bewusst positiv zu denken und dabei auf möglichst gute Gefühle zu achten, kommt dem nicht- polaren, ganzheitlichen Denken einen Schritt näher. Nicht-polares Denken bedeutet, alles was geschieht als Gesamtheit zu betrachten. Dabei wird stets berücksichtigt, dass zu jedem beliebigen Aspekt beliebig viele positive und negative Aspekte dazu gehören. Alle Lebensaspekte werden dabei erstmal möglichst wertfrei wahrgenommen und so akzeptiert, wie sie sind.

Die meisten Menschen heutzutage wuchsen in Lebensumständen auf, in denen nicht bewusst auf das Denken und Fühlen geachtet wurde/wird.

Oft ist es ein bestimmter Anlass oder ein gravierendes Problem/eine brennende Absicht, die Menschen bewusster werden lässt. Bewusster werden bedeutet u.a. bewusster zu denken, bzw. neue Denkgewohnheiten zu üben. Die eigenen Denkgewohnheiten von negativem Denken auf positives Denken umzustellen ist ein sehr großer Schritt hin zu mehr Bewusstheit. Die persönlichen Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten nehmen dann um ein Vielfaches zu.

Unbewussten Menschen, die sich noch keine Gedanken gemacht haben bisher über die Unterschiede von positivem und negativem Denken fehlt noch das Bewusstsein dafür, dass wir Menschen jederzeit frei sind, beliebige Situationen verschieden zu bewerten und beliebig anders zu denken.

Für ein überdurchschnittlich glückliches und erfolgreiches Leben kommen wir nicht drum herum, das positive und das bewusste Denken zu üben und es beherrschen zu lernen.

Was kommt nach negativem und positivem Denken?

Polares und nicht- Polares Denken

An dem Eingangs- Beispiel mit der Medaille kannst du dir bewusst machen, dass Bewerten bzw. positives oder negatives Denken immer einen Teil (Pol) von etwas herausgreifen. Positives und negatives Denken sind Formen polaren Denkens. Solange wir Menschen über etwas eine Art von Wertung abgeben, schaffen wir Polaritäten.

Polares Weltbild

Die meisten Menschen bewerten die auf sie zukommenden Ereignisse jeden Tag unzählige Male meist unbewusst auf diese polare Art. So entsteht ein polares Weltbild, in dem es gut-böse, krank-gesund, arm-reich etc... gibt. Also beliebig viele Paare an Gegensätzen zwischen deren Extremen wir uns mit unseren Bewertungen hin und her bewegen.

In unserer jetzigen Gesellschaft ist das polare Weltbild für die meisten Menschen selbstverständlich und wird nicht hinterfragt. Das kann sich verändern, wenn Menschen anfangen sich bewusster Gedanken zu machen über ihre Art zu denken.

Es gehört aus unserer Sicht zum Spiel des Lebens, mit den Polaritäten zu spielen. Polar zu denken ist also nichts schlechtes. Es ist in Ordnung, wenn wir Werte haben und Wertungen abgeben.

Aber wir Menschen sind in der Lage, die Polariät immer mehr zu überwinden und in nicht polare Lebenseinstellungen zu gelangen. Die Freiheit, zwischen Polarität und Nichtpolarität hin und her zu wechseln gibt uns eine weitere riesige Steigerung an Einflussmöglichkeiten auf unser Erleben.

Können wir ständig nicht-polar denken lernen?

Ist es möglich für Menschen, nicht-polar zu denken? Wie?

Nicht polares Denken gelingt, wenn jeder beliebige Lebensaspekt ganzheitlich betrachtet und angenommen wird. Das klappt nur wenn uns permanent bewusst ist, dass alles Erleben beliebig viele positive, negative oder neutrale Aspekte haben kann.

Nicht- polar zu Denken bedeutet z.B. ...

- Wir werten etwas als positiv und wissen, dass es genauso gut negativ sein kann
- Wir werten negativ und wissen, dass es genauso gut positiv sein kann.
- Wir sind zurückhaltend mit schnellen Urteilen und können jederzeit auch ganz bewusst auf das Werten verzichten.
- Was besser (gut) ist, kann dann gleichzeitig schlechter (schlecht) sein.
- Was schön ist, ist gleichzeitig auch nicht schön.
- Jeder Vorteil kann gleichzeitig ein Nachteil sein.
- Was uns furchtbar schwer vorkommt kann genausogut federleicht sein.
- Was hell ist kann dunkel sein.
- Die scheinbar größte Katastrophe kann ein wundervolles, lohnendes Ereignis sein

etc...

Es gibt unzählig viele solcher Gegensatz-Paare. Alle Bewertungen liegen immer im Auge des Betrachters. Der nicht-polare Denker kann entweder beliebig frei wählen, wie eine Wertung für ihn günstig (sich gut anfühlend) erscheint oder er kann das Werten wahlweise auch ganz weglassen. Damit erschießt er sich die größmögliche Freiheit bei der Wahl von Gedanken und Wertungen.

Wer sich angewöhnt, nicht-polar zu denken erhält unendlich viel mehr Gestaltungsfreiheit und Schöpferpotenzial für sein Erleben. Er kann alles, was geschieht aus höherer Position aus betrachten. Er kann seine "Ichs" bewusst zurücknehmen und sie von außen beobachten. Er kann wertende oder neutrale Standpunkte ganz nach belieben einnehmen.

Mit dieser Art zu Denken können die vielen Dramen des Lebens, die Täter- und Opfer-Spiele, die für die meisten Menschen belastend und alltäglich sind vollständig verschwinden. Das Potenzial, das eigene Erleben voll bewusst zu gestalten nimmt dadurch enorm zu.

Die Pole und Bewertungen fließen beim nicht- polaren Denken in einander über zu einer untrennbaren Gesamtheit.

Nicht polares Denken (vgl. ganzheitliches Denken) ist neutral und das Ganze im Bewusstsein habend. Mit dieser Denkart geht das Bewusstsein einher, dass alles was existiert mit einander in Beziehung steht und untrennbar zusammen hängt.

Tor 3 Zustand, nicht- polares Denken

Wenn du mehr über das Wesen des nicht-polaren Denkens und Lebens lesen möchtest, findest du in unserem Artikel „Tor 3“ eine Beschreibung von 3 verschiedenen Stufen der menschlichen Entwicklung. Der Tor 3- Zustand ist ein nicht polarer Zustand des Menschen. Die meisten Menschen befinden sich wahrscheinlich derzeit noch überwiegend in polar-denkenden Zuständen. D.h. Wertungen sind für sie selbstverständlich und werden nicht bewusst hinterfragt. Ein gewisser Teil der Menschheit hat damit begonnen, nicht-polare Denkweisen und Haltungen zu testen und sich anzugewöhnen.

Hörbuchtipp:

Frei von Angst lebt es sich glücklich und positiv: Wie du dich von allen Ängsten Schritt für Schritt befreien kannst!

Lesetipps:

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