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Das Denken

- Was das Denken bestimmt und beeinflusst
- bewusstes und unbewusstes Denken
- selbst gesteuertes und von anderen gesteuertes Denken
- Wie sich das Denken auf Gefühle und deine Alltagserlebnisse auswirkt
- Wie man das Denken steuern lernen kann
- Übung zur bewussten Lenkung der Gedanken

Hast du dich mal gefragt, woher unsere Gedanken kommen und was bestimmt, wie wir denken?

Wer oder was bestimmt das Denken?

Gedanken können entweder von uns selbst bestimmt sein oder von äußeren Einflüssen her. Gedanken von außen bekommen wir von unseren Eltern, Mitmenschen, unserer Umwelt und den Medien seit unserer Geburt mit in unser Leben. Sie prägen uns stark. Die bisher gewohnte Art zu Denken bleibt solange stabil in uns, solange wir sie nicht selbst hinterfragen.

Durch bewusste Selbstbestimmung von Gedanken kannst du lernen, dein Leben immer mehr in die eigene Steuerung zu bekommen.

Was sind selbstbestimmte Gedanken?

Selbstbestimmte Gedanken werden aus eigener, bewusster Wahl heraus gedacht. Zum Beispiel ist es ein selbstbestimmter Gedanke, wenn du dich zwischen Theater, Kino und Disko bewusst für eine der drei Möglichkeiten entscheidest.

Auch die selbstbestimmten Gedanken sind beeinflusst von äußeren Faktoren wie...

-Gesellschaft / Kultur
-Muttersprache-Mitmenschen
-Körperbedürfnisse/Körperinstinkte/Körperbefinden

und anderen Faktoren.

Es ist daher treffender, von selbstgewählten, als von selbstbestimmten Gedanken zu sprechen. Unser Denken ist stets mit dem "Netzwerk Menschheit" verbunden und davon beeinflusst, auch dann, wenn wir es bewusst selbst wählen.

Bewusste und unbewusste Gedanken

Von den vielen Gedanken, die wir Menschen jeden Tag denken (lt. wissenschaftlichen Forschungen ca. 50 000 Stück) gibt es solche, die bewusst gedacht werden und die unbewussten.

Die meisten Erfolge z. B. in Schule, Ausbildung und Beruf haben sehr viel damit zu tun, wie wir denken. Unsere Gedanken bestimmen zu einem wesentlichen Teil, in welche Richtung unser Leben verläuft und wie angenehm und glücklich es ist.

Immer wenn wir einen bestimmten Erfolg erringen oder ein Problem lösen wollen ist der erste Schritt zur Lösung, alle unbewussten Gedanken, die mit dem Problem oder dem Ziel verbunden sind bewusst zu machen. Wenn das geschafft ist, kannst du mit ihnen arbeiten und wunschgemäß formen, so dass sich dann alles, was dich zum Ziel führt fast automatisch ergibt.

Da wir sehr praktisch und lösungsorientiert denken, handeln viele Artikel von www.nachhilfe.name vom Bewusst-machen von Gedanken. Wir befürworten eine freie und selbstbestimmte Wahl der Gedanken, die unsere Herzenswünsche zur Geltung kommen lässt.

Wie wirkt sich das Denken aus?

Unser Denken wirkt sich auf alle unsere Erlebnisse aus und es ist direkt verbunden mit unseren Gefühlen. Je nach dem, ob wir an etwas denken, was uns Angst und Sorgen macht (macht schlechte Gefühle) oderan etwas schönes und wünschenswertes (macht gute Gefühle). Unsere Gefühle sind ein Indikator dafür, wie wir in jedem Augenblick denken.

Wo kommt das Denken wirklich her?

Wir können nicht sicher sagen, dass unsere selbstgewählten Gedanken wirklich unsere alleinige Schöpfung sind.

Es bleiben in Bezug auf die Freiheit des Denkens viele Fragen offen, die auch die wissenschaftliche Forschung nicht befriedigend klären konnte bisher.

Wir wissen vieles nicht und es bleibt Glaube.Von je her beschäftigen sich Religionen mit solchen für Menschen nicht vollkommen fassbaren Fragen und versuchen, so gut sie können Antworten zu geben.

Die Beschäftigung mit Fragen nach Ursprüngen ist einer der Gründe, warum viele Religionen und Ethiken auf der Welt entstanden sind.

- Wie ist alles entstanden hier auf dieser Welt?
- Wer hat uns Menschen das Bewusstsein und die Denkfähigkeit gegeben?
- Was war davor, bevor es das Bewusstsein gab?
- Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse?
- Wenn wir selbst es sind, die unser Denken bestimmen, mit welchem Bewusstsein und welchen Gedanken, wenn vor dem ersten Gedanken nichts da war?
- Oder war schon immer alles was da und wir haben uns so wie wir jetzt sind selbst erfunden?

Wir kommen mit diesen Fragen schnell an die Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens.

Existiert alles immer gleichzeitig und gibt es Zeit?

In der modernen Physik gibt es die Theorie, dass alles was existiert auf der Welt immer da war und ist und dass alles gleichzeitig existiert und wir Menschen je nach dem, was wir wahr haben wollen und können immer einen bestimmten Teil oder Ausschnitt davon erleben. Diese Sichtweise hat sich bisher noch nicht allgemein z. B. in den Lehrplänen in der Schule durchgesetzt.

Gemäß diesem Weltbild wäre es auch denkbar, dass es gar keine Zeit gibt, die vergeht, sondern dass es für uns Menschen nur so wirkt, als würde Zeit vergehen, weil wir innerhalb des ganzen, was existiert verschiedene, scheinbar nacheinander folgende Wahrnehmungen auswählen. Die Wahl geschieht vermutlich durch Denken, Entscheiden und unsere Vorstellungen.

Das Denken selbst lenken?

Unser Denken können wir immer bewusster in die eigenen Hände nehmen. Wir können entweder...

- unsere momentanen Gedanken selbst wählen und verschiedene Denkmöglichkeiten abwägen oder

- unsere Gedanken ungefragt kommen lassen.

Mit selbstgesteuertem Denken kommen wir immer mehr dahin, unsere Erlebnisse selbst steuern. Fremdgesteuerte Gedanken, die wir nicht hinterfragen, führen uns zu einem Erleben, das weitgehend von anderen Menschen (deren Gedanken) gesteuert ist.

Eine Grundübung zur Selbststeuerung von Gedanken

Nimm dir 5 Minuten Zeit und Ruhe, in denen du ungestört bist. Am Anfang dürfen es auch zwei Minuten sein, solange die Übung noch ungewohnt für dich ist.

Stelle dir in diesen Minuten abwechselnd ein sehr schönes und ein sehr trauriges Erlebnis vor.Wechsle langsam und bewusst zwischen diesen beiden Vorstellungen (ein oder viele innere Bilder) hin und her.

Sollte dir deine Vorstellung mal "wegkippen" oder ausgeblendet werden, bemerke das kritiklos und stelle dann bewusst das Bild immer wieder her.

Während du zwischen den Fantasien hin und her wechselst, mach dir deine Gedanken dabei bewusst.

Was genau denkst du, wenn du die schöne Vorstellung hast?

Was genau denkst du, wenn du die traurige Vorstellung hast?

Halte Stift und Papier bereit und notiere alle damit verbundenen Gedanken. Wiederhole die Übung immer wieder, solange bis sie dir ganz leicht fällt. Dann kannst du die Ergebnisse der Übungen miteinander vergleichen.

Je öfter du diese und ähnliche Übungen machst, desto bewusster und selbstbestimmter werden deine Gedanken.

Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen
tobias2009@gmail.com

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