Wer da sät im Segen

Lebensbericht, wie aus einer Esoterikerin eine neugeborene Christin wurde

„Wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen!“ (nach 2. Korinther 9, 6b)

Donnerstag, 28. August 2014

Liebes Ehepaar Berger!

Wieder einmal hat es mich in die Bayerische Voralpenregion verschlagen um am Walchensee Urlaub zu machen. Als wir uns zum ersten Mal begegnet sind, war es Ende April nach den Osterfeiertagen! Damals hatten wir ein interessantes und informatives Gespräch über verschiedene Länder, vor allem Australien und Neuseeland, in Englischer Sprache geführt. Jedes Mal, wenn ich englischsprechende „Native speaker“ treffe – egal ob aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Irland oder von „down under“ herkommend – , dann geht bei mir das Herz auf und die Sehnsucht nach fremde Kulturen wird wieder entfacht. Deshalb habe ich mich Ende April dieses Jahres riesig gefreut Euch kennengelernt zu haben. Sicherlich ist es ein Wunsch von mir, irgendwann wieder in einem anderen Land leben zu dürfen, vielleicht sogar in Australien oder Neuseeland – wer weiß?! Warum ich mich aber bis dato entschieden habe, hier in Oberbayern zu leben und weiterhin in dieser Region mein Alltag zu bestreiten, möchte ich Euch gerne in diesem Brief mitteilen. Deshalb wünsche ich mir, dass ihr doch diesen Brief bitte bis zum Schluss aufmerksam durchlest, denn so manches, was ich auf dem Herzen habe und Euch erzählen will, trifft auf Euch zu! Im Voraus besten Dank! ?

Mittlerweile habe ich schon einige Male Urlaub am Walchensee gemacht. Mein 1. Urlaub fand in den Faschingsferien 2013 statt, darauf folgten Erholungstage Anfang Oktober 2013, der Urlaub in den Osterferien 2014 und schließlich diese 4. Augustwoche. Die Urlaubstage am Walchensee – gerade am Walchensee- fanden bis heute nicht willkürlich statt; und sie gestalten sich auch völlig anders als gewöhnliche Urlaube, die ich bereits in meinem Leben erfahren durfte. Denn all die Urlaubstage, welche ich beispielsweise als Kind mit meiner Familie oder dann später als „Backpacker“ und Studentin verbracht habe, waren geprägt von Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten, Genuss, Spaß, „sich verwöhnen lassen“, und von Wahrnehmen von Sport-und Freizeitangeboten. Gelegentlich denke ich noch nostalgisch an diese Ferien zurück, denn sie hatten sicherlich auch etwas für sich gehabt. Ich habe sehr viel Schönes erlebt und konnte zahlreiche neue Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln und gewinnen. Dazu durfte ich Land und Leutekennenlernen, vor allem als „Backpacker“ in „down under“. In dieser Zeit, die ich in im „Land der langen, weißen Wolke“ verbrachte habe, konnte ich außerdem so einige der „Soft Skills“ in mir entwickeln bzw. optimieren, welche mir bis heute durchaus zu Gute kommen. Aber auf was ich hinauswollte, ist, dass es irgendwann in meinem jungen Leben zu dem Tag gekommen ist, an dem ich festgestellt habe, dass das Trachten nach Genuss, Spaß, Sehenswürdigkeiten anschauen usw. bestimmt für den Moment „glücklich“ stimmt, aber es nicht auf Dauer ist! Ich bin in einem gut-bürgerlichem Elternhaus groß geworden. Der materielle Wohlstand als auch der leiblich war in einem überdurch-schnittlichen Maß stets vorhanden gewesen, sodass ich wachsen und gedeihen konnte. Ich freute mich und war stolz ein großes Zimmer unter dem Dach zu haben, jedes Jahr in Urlaub fahren bzw. fliegen zu können und viele Spielzeugsachen zu besitzen.

Dafür bin ich meinen Eltern gewiss dankbar und schätzte dies auch sehr wert! Jedoch kam das Jahr 2000, in dem alles in meinem Leben zusammengebrochen ist. Alles was mir Halt und Sicherheit sowie Zufriedenheit und Glück gegeben hat, bröckelte hinunter und fiel in sich zusammen, sodass ich mich eines Tages in „Schutt und Asche“ befand. Dies hatte zu Folge, dass ich über sieben Jahre in einer großen Krise gesteckt bin, welche mich bis dato sehr geprägt hat. Damals kam der Zusammenfall durch äußere Umstände für mich als Teenager eher plötzlich. Deshalb verstand ich ab Herbst 2000 die Welt nicht mehr, und begann vieles über mich selbst und mein Umfeld zu hinterfragen. Ich reflektierte über meine Motive und Handlungen, welche ich bis zu dem Zeitpunkt vollbracht habe. Es kam eines zum Anderen, sodass tiefgreifende Gespräche und Diskussionen über Gründe und Ursachen meiner „Baustellen“ entstanden sind – meistens auch zum Leidwesen meiner Mitmenschen. In den sieben Jahren war ich totunglücklich; es ging soweit, dass ich unter Depressionen gelitten habe. Jeden Tag heulte ich verzweifelt am Dachfenster und fragte mich ständig „Warum ich?“. Eines Tages hegte ich Selbstmordgedanken und wollte meine physikalische Existenz endlich ein Ende setzen. Doch um diese Idee tatsächlich umzusetzen und durchzuziehen, war ich dann doch innerlich zu stark dafür. Schließlich fragte ich mich, dass doch diese Probleme vielleicht auch einen Sinn haben, und dass mein Leben auch einen Sinn macht oder machen sollte. Während meiner Krise begab ich mich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und auf die Funktion meines Lebens. Ich erkannte, dass ich nicht willkürlich und grundlos geboren worden bin. Ich fragte meine Eltern und mein Bruder, was ihr Sinn des Lebens ist. Doch ihre Antworten brachte mich nicht wirklich weiter; sie waren für mich nicht zufriedenstellend, noch ziel-und sinnführend bzw. erfüllend. Infolgedessen widmete ich mich an ausgesuchte Literatur, welche mich mit meinem Selbst mehr in Verbindung gebracht hat. Beispielsweise waren darunter Bücher wie „Hoch-sensibilität“ oder aus dem Internet gezogene Informationen über den Charakter des Menschen, oder auch das Schicksal des Lebens. Schnell kam ich zum Fachbereich Psychologie und nahm während meiner Krise auch psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch, welche für mich auch wieder nicht zielführend noch sinnerfüllend gewesen ist. Die Suche nach dem Sinn des Lebens ging ebenso über die Esoterik, schnitt den Okkultismus sowie ein Wenig auch die „New Age“ Bewegung. Bestimmt habe ich wiederum vieles über meine Person und Vergangenheit erfahren, dennoch habe ich immer noch nicht der Sinn und das Ziel des Lebens und der innere Frieden in mir gefunden. Es führte mich in eine Abhängigkeit und in eine Sucht, sodass durch die dunkle Welt des Esoterik usw. zunehmend negatives und boshaftes Gedankengut in mir eingetroffen ist und mich beherrschen wollte. Es war schwierig dieser boshaften Macht zu widerstehen, dennoch folgte ich ihr nicht all zu sehr. Daraus folgte bei mir die Erkenntnis, dass wenn man das Dunkle sucht, und der Dunkelheit nachfolgt und Raum gibt, man immer mehr das Dunkle in sich oder um sich zu lässt. Während meine vier Auslandsjahre in drei verschiedene Länder (Neuseeland, England und Schottland) bin ich immer mehr aus dieser Gefangenschaft der dunklen Macht und aus dem äußeren Erwartungsdruck, wie ich zu sein habe, rausgekommen. In Neuseeland erlebte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine physikalische, räumliche, äußere Freiheit – entfernt von jeglichen Medieneinflüsse und Erwartungshaltungen der Gesellschaft. Aber seit Februar 2012 erfahre ich zunehmend eine innere Freiheit in vielen Bereichen, zum Beispiel in Sachen Urlaub! Früher musste ich aufgrund meines inneren Triebes jedes Jahr neue Sehenswürdigkeiten im Ausland, bzw. auch im Inland besichtigen; gelegentlich überlege ich mir heute noch ob ich mal Urlaub im Ausland machen soll. Jedoch habe ich die Freiheit gewonnen –unabhängig meines inneren Bauchgefühls- besonnen, nüchtern, rational und objektiv zu entscheiden, was jetzt wichtig, notwendig und relevant ist. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, inwiefern ich diese innere Freiheit bekommen habe und warum erst seit Februar 2012! Ich möchte es Euch gerne erklären.

Nach meinem erfolgreichen Bachelorabschluss in England wollte ich persönlich meinen eigenen Bedürfnisse folgen, das heiß an der University of Edinburgh in Schottland auf Master Soziale Anthropologie studieren, und wenn das nicht klappen sollte, dann in Großbritannien arbeiten gehen. Aus eigener Kraft versuchte ich meine Bewerbung für ein Masterstudium voranzubringen, sodass ich schnellst möglichst eine Zusage bekommen würde – und das habe ich tatsächlich auch geschafft. Doch ich erkannte schnell, dass es mir an finanzielle Mittel fehlte. Daher bewarb ich mich für den Erhalt eines Stipendiums, leider aber vergebens, denn daraus wurde nichts. Und so kam es, dass ich mich bereiterklärte, mich auf Arbeitsstellen in England zu bewerben. Zum Beispiel habe ich mich auf eine interessante Stelle, die passend zu meinem Studium gewesen ist, habe ich mich beworben. Ich wurde dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, wo ich zu hören bekam, dass ich sich auf diese Stelle ca. 1000 Kandidaten beworben habe, und dass ich zu den 30 besten gehörte habe, welche zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen worden sind. Verständlicherweise war ich sehr sprachlos und konnte kein gescheites Englisch mehr aus meinem Mund herausbringen. Infolgedessen wurde aus dieser Bewerbung nichts! Letzten Endes stand ich doch bald vor der Entscheidung entweder dem „Schicksal“ zu folgen und in Deutschland arbeiten zu gehen oder meine Bedürfnisse zu folgen und eine Freiwilligenarbeit in Schottland anzunehmen. Bevor es zu dieser Entscheidung gekommen ist, zog ich noch in Erwägung nach Kanada zu ziehen und dort zu arbeiten. –Nach dem Motto: „Alles andere, nur nicht in Deutschland“. Mir wurde bewusst, dass ich mir mit Kanada da zu viel zumuten würde, sodass ich diese Idee bald wieder über Bord geworfen habe. Es blieb als die Optionen: Deutschland oder Schottland?

Und ratet mal für welches Land ich mich entschieden habe? – Ganz klar, Schottland! Aber dass ich mich gegen das „Schicksal“ bzw. den „Natürlichen Flow“ des Lebens entschieden habe, hatte schwerwiegende Konsequenzen für mich gehabt. Denn ich hatte dort meinen 2. Burnout erlebt. Ich war aufgrund der zahlrechen unterschiedlichen Aufgaben und das ständige Arbeiten rund um die Uhr außer an zwei Wochentage beschäftigt mit den Bewohnern des Behindertenwohnheims –eigentlich mehr als beschäftigt gewesen. Ich wollte es allen recht machen, und alles 100% richtig erledigen! Die anderen zwei Burnouts (nicht diagnostiziert) habe ich noch in Deutschland vor meinen Auslandsjahren erlebt. Der 1. Burnout erlitt ich mit 20 Jahre und führte zu der Entscheidung – drei bis vier Monate vor den Abiturprüfungen das Gymnasium abzubrechen. Weitere starke Grenzerfahrungen widerfuhren mir während meines Freiwilligen Sozialen Jahres am Bodensee.

Um es kurz zu machen: Das Schicksal führte mich schlussendlich durch den 3. Burnout nach „good old Germany“ zurück, wo ich in Bayern aufgrund einer Vollzeitstelle in Pfaffenhofen an der Ilm sesshaft wollte. Die Vollzeitstelle wurde nach 4 Wochen der Vergangenheit zugeschrieben. Was folgte? – Ein Bier, viele Tränen und ein „Warum“! Durch ein Telefonat mit meinem in der Studienzeit damaligen „Study Skills Advisor“ (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) gelang es mir wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Neben ihm waren auch noch der Straßenprediger und das Pastorenehenpaar während meines Studiums für mich da, um mich auf den Weg zu Gott hinzubegleiten.

Schlussfolgernd ist also Folgendes zu sagen:

Es war Gott, der Herr, der mich nach Deutschland zurückbrachte.

Es war Gott, der Herr, der mich aus der Finsternis herausgeholt hat.

Es war Gott, der Herr, der mir Urlaub am Walchensee ermöglicht hat, und Er mir die Freiheit gegeben hat zu entscheiden, wo ich Urlaub machen soll und wie ich den Urlaub gestalten soll.

Was ist also passiert…. a) in England und …b) Anfang Februar im Jahre 2012?

Hier die Antworten:

a)in England:

Um es kurz und prägnant zu fassen lernte ich auf dem Campus wie bereits zuvor geschrieben einen „Study Skills Advisor“ kennen, der mich nicht nur im wissenschaftlichen Arbeiten unterstützt hat, sondern auch mir Zugang zur geistlichen Welt verschaffte, in dem er mir Gleichnisse aus der Bibel und sonstige biblische Wahrheiten erzählte.

Im letzten akademischen Jahr begegnete ich in Birmingham einen Straßenprediger, der freudestrahlend über Jesus Christus referierte. Er empfahl mir dringen Kontakt zu einer christlichen Gemeinde zu suchen, weil er sich um mich Sorgen gemacht hat. Deshalb gab er mir eine Visitenkarte der Gemeinde, die sich in meinem damaligen Wohnort in England befand.

Es dauerte zwei Wochen bis das Pastorenehepaar telefonischer Kontakt mit mir hatte und erfuhr, dass ich gerne „Bible Studies“ (Bibelstudium) haben möchte um mehr über die Bibel zu erfahren. Sie freuten sich über meinen Anruf und meiner Anfrage, sodass wir uns eine Woche später zum 1. Mal begegnet sind. Die Pastorenehefrau zeigte mir die Gemeinderäumlichkeiten und stellte mir bald die Frage, ob ich denke, dass ich nach dem Tod in den Himmel kommen werde, und wenn ja, warum. Ich antwortete ihr, dass ich das glaube, weil ich täglich versuche so zu leben wie es Gott will und dass ich mich schon in meinem Verhalten enorm zu Positiven geändert habe. Darauf unterrichtete sie mir, dass alle mögliche menschliche Versuche und Strategien nicht ausreichend sind um nach dem Tod gewiss in den Himmel zu kommen. Deshalb erklärte sie mir anhand eines kleinen Traktates, wie wichtig und notwendig es ist, eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater zu haben, indem man sein Leben an Gott, dem Herrn übergibt. Dadurch, wird man von all den ganzen Selbstversuche um ans Ziel zu gelangen frei. Ohne Gott sind wir alleingelassen und verloren in einem kleinen Boot auf einem riesen großen und tiefen Ozean. Wir versuchen ständig alleine unseren Weg ans Ziel zu gelangen –und das ohne Kompass bzw. Wegweisung! Wir schippern im Dunkeln von einer Bucht zur nächsten und stellen fest –früher oder später- dass wir im tiefsten Inneren nicht glücklich oder vollkommen zufrieden sind. Viele Menschen versuchen dieses innere „Vakuum“ zu leugnen oder zu ignorieren, indem sie sich womöglich ablenken und von anderen Menschen in ihrem Umfeld beeinflussen lassen, denn so erging es auch mir.

Aber stellt euch vor, Gott, der Herr, wollte niemals, dass die Menschen alleine und verloren „von einer Bucht zu nächsten“ paddeln- und das auch noch aus eigener Kraft. Er will uns aus dieser Knechtschaft befreien.

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, den an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat!“ (Johannes 3,16).

Das heißt schlussendlich, dass wir von Natur aus unseren eigenen Weg – ohne Gott, dem Herrn, gehen wollen! Wir wollen selbst bestimmen, wann –wo-wie- und was wir tun sollen und werden. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn man selbst Hand an die Paddel legt und selbst der Herr über sein Leben sein will und auf sein eigenes Recht beharrt ist, dass man dadurch das Ziel –das Eigentliche –das Wesentliche im Leben verfehlt. Hinzu kommen eventuell psychische und körperliche Beschwerden (wie bei mir) und man bleibt womöglich leer und sieht nur das Diesseitige, sprich das sichtbar Vergängliche vor einem. Wie hoffnungslos ist doch das?!

Wenn wir unseren eigenen Herr in und über unser Leben sein wolle, hat es die Folge, dass wir von Gott getrennt sind. Ich habe mein Leben lang, vor allem in der Pupertät als ich die Krise hatte, gegen Gott rebelliert. Doch meine Oma betete fleißig für mich; Tag-täglich und das über sieben Jahre lang.

Der eigene Herr über sein Leben zu sein bedeutet gegen Gott zu rebellieren und seine Ordnungen und Gebote zu widersprechen und zu verstoßen. Dies nennt Gott „Sünde“, welche bestraft werden muss.

Doch um diese Trennung zu Gott zu eliminieren, versucht die Menschheit seit jeher aus eigener Kraft das Büse zu widerzustehen, zum Bespiel durch Religionen oder versuchen die innere seelische Leere mit allen möglichen Dingen zu füllen, was das diesseitige Leben zu bieten hat. Beispielsweise hängt ihr Herz an Statussymbole wie Autos, oder an Musikstars, die doch nur kommen und gehen wie die Jahreszeiten oder an materielle Reichtümer wie Geld.

Aber Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14, 6).

Die traurige, aber wirkliche Wahrheit ist, dass jeder Mensch gesündigt hat und die Herrlichkeit verfehlt hat, die er vor Gott haben sollte (nach Römer 3, 23). Es ist demzufolge keiner gerecht, auch nicht einer (nach Römer 3,10). Wir sind alle abgewichen (…), da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! (nach Römer 3,12). Keiner kann je aus eigener Kraft die 10 Gebote beispielsweise jeden Tag halten – dies habe ich aus eigener Erfahrung erkennen müssen. Da Gott, der Herr, nicht nur ein lebendiger und liebender, sondern auch ein gerechter Gott ist, muss jeder kleiner Verstoß seiner Gebote bestraft werden.

Gott gibt uns deshalb ein einmaliges Angebot – für alle Menschen, das heißt auch für Euch beiden in der Bäckerei:

Jesus Christus, Gottes Sohn, wurde als Mensch geboren und starb später an einem Holzkreuz in der Nähe Jerusalems auf Golgatha. Jesus Christus gab stellvertretend also auch für Euch sein Leben auf! Er starb unseren Tod am Kreuz aufgrund unserer Sünden. Somit konnte die Sünde ein für alle Mal bezahlt werden. Und dann geschah das Großartigste: Jesus besiegte den Tod, und ist drei Tage nach seinem Tod auferstanden; das heißt Er lebt!

(2. Korinther 5,21).

Das ist auch der Grund, warum Ostern gefeiert wird. Nun komme ich zur Antwort auf die Frage „Was ist passiert Anfang Februar 2012?“

b)Anfang Februar 2012 bin ich Jesus Christus‘ Einladung gefolgt, welche lautet:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken, (das heißt zur Ruhe bringen). Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“ (Matthäus 11,28-30).

Ich habe die Bibelverse Römer 12,1+2, welche ich durch meinen „Study Skills Advisor“ im Januar 2012 per Email erhalten habe, einige Zeit später dann im Februar 2012 um gesetzt. Ich habe meinen Leib als ein lebendiges, heiliges, wohlgefälliges Opfer für Gott dargebracht. Mit anderen Worten ausgedrückt, habe ich mein Leben an Gott, dem Herrn abgegeben und IHM die Erlaubnis gegeben über mein Leben zu bestimmen und mich als Person so zu verändern wie es IHM recht und wohlgefällig ist. Ich habe ihm recht und wohlgefällig ist. Ich habe IHM freiwillig die Paddel gegeben, sodass Er mich führt, wo Er mich haben will. Diese Herrschaftsübergabe habe ich in einer Nacht damals in Pfaffenhofen in meinem Schlafzimmer in einem Gebet kniend vollzogen.

Insofern hat Gott, der Herr in allen Lebensbereichen die Kontrolle und das Sagen! Nicht mehr mein Wille zählt, sondern Sein Wille soll geschehen. Dadurch dass Er die Herrschaft über mein Leben hat, hat sich mittlerweile schon so vieles in meinem Leben zum Positiven verändert. Beispielsweise hat Gott mich aus der Internetsucht befreit und zog mich wie gesagt aus der Finsternis heraus. Ich bin nichtmehr leistungsgetrieben und leistungsorientiert um Anerkennung, Liebe, und Lob usw. zu erhalten, welche mein „seelisches Loch“ stopfen und füllen sollte. Denn Gott befreite mich aus diesem Leistungswahn und schenkt mir täglich seine große Liebe und Aufmerksamkeit.

Er befreite mich vor unnötigen Sorgen und veränderte bis dato mein Herz. Zum Beispiel hing früher mein Herz an Musikstars, heute hängt mein Herz an Gott, dem Herrn, da finde ich Zuflucht, Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Liebe, Ruhe, Entspannung – einfach alles was ich brauche um glücklich zu sein, und das in vollkommener Hinsicht!

Und das wünsche ich Euch auch von ganzem Herzen!

All die Urlaubstage, welche ich am Walchensee bis dato verbracht habe, widmete ich für Gott. Das heißt, dass ich diese Tage für und mir Gott verbringen durfte – ob bei Wanderungen, Radtouren, beim Essen oder beim Bibellesen. Jeder Urlaub hier am Walchensee gestaltete sich und verlief allerdings immer etwas anders ab. Die jetzige 4. Augustwoche steht unter dem Motto „Zeit für sich und Zeit für Gott nehmen – Rückschau auf Erlebtes halten und Dankbarkeit spüren“. Während ich auf Vergangenes zurückschaue, dann werde ich sehr gottesfürchtig und bin demütig aufgrund der Gnade und Barmherzigkeit, die Gott mir erwiesen hat. Außerdem muss ich anerkennen, dass Jesus Christus tatsächlich mein „wirkliches“ und „wahres“ Schicksal geworden ist. Die Umkehr zum Sohn Gottes bereue ich keines Wegs; sie war die beste Entscheidung, die ich e in meinem Leben getroffen habe.

„Denn menschliche Größe ist, auf dem Weg, den man lange gegangen, umzukehren!“ (Peter Bloch)

Deshalb folgende Fragen an Euch zum Abschluss dieses Briefes: Nehmt ihr Gottes Angebot für Euch persönlich an? Folgt ihr der Einladung Jesu Christi?

Nun wünsche ich Euch Gottes reichlichen Segen auf all Euren Wegen sowie eine gute Entscheidung!

Herzliche Grüße,

Eure Kundin J.J.

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