Gefühle bewerten

- Was du aus deinen Gefühlen ablesen kannst
- Wie dir deine Gefühle einen für dich guten Weg zeigen können
- was bedeutet ein schlechtes Gefühl haben?
- Wie sich unsere Gefühle auf die Arbeitsweise unseres Gehirnes auswirken
- Was Gefühle verdrängen bewirkt

Grundsatzartikel zur Frage der Bedeutung von Gefühlen

Die Bewertung der Gefühle kannst du dir einfach machen:

- entweder du fühlst dich gerade einigermaßen gut bis sehr gut
- oder es geht dir nicht so gut bis sehr schlecht.

Was kann ich aus meinem Gefühlszustand schließen?

Ist dein Gefühl momenatan gut bis sehr gut, so gibt es keinen Veränderungsbedarf. Deine Gefühle geben dir grünes Licht. In so einem Zustand kannst du sicher sein, dass du auf dem richtigen Weg bist. Erlebst du ein schlechtes bis sehr schlechtes Gefühl, so solltest du irgend etwas an deinem Denken, Handeln oder am Umgang mit deinem Körper ändern.

Sollen wir unser Leben von unseren Gefühlen leiten lassen?

Früher richtete ich mein Leben so stark wie möglich nach meinen eigenen Gefühlen und Wünsche aus. Warum ich das heute nicht mehr so mache und wie ich einen viel schöneren Weg der Lebensführung finden durfte, habe ich hier ausführlich beschrieben.

Was sagen uns die schönen und angenehmen Gefühle?

Achtung Falle!

Nicht alle verführerisch schönen Gefühle, die wir haben sind wirklich nützlich für uns Menschen. Unsere Gefühle können uns zum Beispiel vor künstlichen, industriell gefertigten Nahrungs-Produkten nicht warnen. Sie schmecken zwar meistens sehr gut, schaden jedoch dem Körper langfristig, so dass das kurzzeitig schöne Gefühl beim Verzehr später teuer in Form von Schmerzen oder Lebenszeit bezahlt werden muss. Gefühle können also nur unter natürlichen Rahmen-Bedingungen ihre für uns so nützliche Leitwirkung haben.

Wie denken wir über Probleme?

Mit etwas Erfahrung und Übung gelingt der Prozess des Abstand gewinnens von einem Problem und das Umschalten auf Ziele, Lösungen und gute Gefühle immer schneller. Bist du daran gewöhnt, so empfindest du irgendwann so gut wie nichts mehr was auf dich zu kommt als Problem. Du wirst dich dann oft verwundert fragen, was manche Leute so aufregt, denn du hast dich daran gewöhnt, jeweils automatisch auf das Vorwärts-Denken umzuschalten.

Was passiert im Gehirn, wenn wir immer wieder in das gleiche Gefühl kommen?

Das menschliche Gehirn verändert sich ständig. Es hat die Tendenz sich selbst zu entwickeln, je nach dem wie wir uns fühlen und was wir immmer wieder denken. Es ist daher äußerst ratsam, aufzupassen, womit wir uns beschäftigen und wie wir uns dabei fühlen. Denn das formt unseren Charakter und unser Empfinden.

Wenn du dich z. B. wegen einer Sache immer wieder ärgerst, dann werden Gefühlszentren in deinem Gehirn, die Ärger auslösen immer weiter ausgebaut. Es wird so immer wahrscheinlicher, dass der Ärger immer wieder hochkommt in dir.

Vielleicht kennst du Leute, die regelmäßig wütend sind und viel schreien, wenn irgend was nicht passt. Jetzt kennst du einen der Hauptgründe, warum das bei solchen Menschen so stabil und gleichbleibend ist.

Glücksgefühle, Glückszentren im Gehirn

Genauso funktioniert es auch mit Glücksgefühlen.

Wenn wir uns darin üben, Glücksgefühle zu erzeugen und dies täglich wiederholen, dann vergrößert sich unser Potenzial, Glücksgefühle zu haben von Tag zu Tag. Teile im Gehirn, die Glücksgefühle produzieren werden gestärkt und ausgebaut. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Glück empfinden wird von mal zu mal größer.

Kann man sich wirklich dauerhaft gut bis sehr gut fühlen?

Nach unseren Recherchen, Erfahrungen und Beobachtungen gelingt das bisher einigen Spezialisten, die sich mit dem Thema Gefühle sehr eingehend beschäftigt haben und deren Ziel das permanente sehr gut- Fühlen ist. Auch für Anfänger auf diesem Gebiet sind nach etwas Übungszeit schöne Erfolge möglich.

Gefühlsschwankungen

Du hast bestimmt schon bemerkt, dass sich Gefühle laufend ändern. Zwar halten sich viele Menschen je nach Lebenssituation und Grundstimmung oft länger in einer der 5 Kategorien (vgl. Gefühle benennen) auf. Jedoch schwankt die Art des Momentangefühles in der Liste ständig mal nach oben mal nach unten. Das ist ganz normal.

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Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen

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