Dürfen Frauen Pastorinnen Pfarrerinnen oder Gemeindeleiterinnen sein?

duerfen Frauen Pastorinnen Pfarrerinnen oder Gemeindeleiterinnen sein Hat Gott für Frauen das Amt der Gemeindeleitung gedacht?
duerfen Frauen Pastorinnen Pfarrerinnen oder Gemeindeleiterinnen sein Lehrt die Bibel, dass Frauen Pastorinnen sein sollen?
duerfen Frauen Pastorinnen Pfarrerinnen oder Gemeindeleiterinnen sein Befürwortet die Bibel das Amt der Pfarrerin für die Frauen?

Was ist die biblische Lehre bzw. der Wille Gottes zur Frage der geistlichen Leitung durch Frauen?

Dass Männer und Frauen vor Gott absolut gleichwertig sein, ist außer Frage. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, d.h., Gott behandelt alle Menschen gleichermaßen gerecht. In 1. Korinther 11,11-12 lesen wir z.B.: Doch ist im Herrn weder der Mann ohne die Frau, noch die Frau ohne den Mann. Denn gleichwie die Frau vom Mann [kommt], so auch der Mann durch die Frau; aber alles [kommt] von Gott.

Die Frage, ob Frauen Gemeindeleiterinnen, Pastorinnen oder Pfarrerinnen sein dürfen ist also keine Frage der Wertigkeit oder ihrer Bedeutung, die sie vor Gott haben. Kann man daraus schließen, dass Frauen nach dem Willen Gottes christliche Gemeinden leiten dürfen?

Der Wille Gottes und die Vorstellung des Menschen

Wir schreiben diesen Artikel als wiedergeborene, d.h., dem Willen und dem Wort Gottes untergeordnete Christen. Daher ist für uns der Wille Gottes (das Wort Gottes) der Maßstab unseres Urteilens und nicht die Meinung von Menschen.

Was ist der Wille Gottes bzgl. Männern und Frauen?

Durch die Bibel, dem Wort Gottes wissen wir, dass Gott den Mann und die Frau ganz bewusst als unterschiedliche Wesen, mit verschiedenen Qualitäten geschaffen hat. Gott ist ein Gott der Liebe und damit der Beziehungen. Er schuf Mann und Frau, damit sie miteinander in Beziehung leben können. Adam wurde zuerst geschaffen. Dann hat Gott gewusst, dass Adam, wenn er alleine bliebe, nur ein einsames Leben würde führen können. So versetzte Gott Adam in einen tiefen Schlaf und bildete aus seiner Rippe die Frau.

Die Frau wurde dem Adam als Gesellin oder Gehilfin zur Seite gestellt.

Schon mit dem Schöpfungsbericht aber auch durch die gesamte Bibel hindurch wird klar, dass Gott Männer und Frauen als von einander verschiedene Geschlechter, die sich gegenseitig dienen und ergänzen sollen, gedacht hat.

Der Mann hat von Gott eher zielorientierte und sachliche Gaben bekommen. Dazu gehört auch die Leitung und das Übernehmen von (geistlicher) Führungsverantwortung.

1. Korinther 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.

Die Frauen hat Gott mit besonderen Beziehungsqualitäten ausgerüstet.

Aufgrund ihrer wunderbaren Gabe der Sensibilität ist die Frau in ihrem Wesen wesentlich personenabhängiger als der Mann. Daher war es die Frau, die von der Schlange im Garten Eden zuerst verführt wurde. Der Satan kennt unsere Schwächen und fand bei der Frau mit der Verführung zur Lust an der verbotenen Frucht ein leichteres Opfer.

Durch den Sündenfall entstand eine riesige Kluft zwischen Gott und Menschen. Der Mensch verlor den direkten Kontakt zu Gott und wurde ein gefallenes Wesen, das erlösungsbedürftig ist.

Durch die Bibel erfahren wir, wie der Mensch aus seiner Gefallenheit in Sünde heraus gerettet werden kann und wie Gott ihm dazu eine Rettungsmöglichkeit (im Opfer Jesu Christi) angeboten hat.

Seit dem Sündenfall sind die Menschen auf Offenbarungen Gottes angewiesen, wenn sie etwas über Gott erfahren wollen. Die Offenbarung, das Wort, das uns Gott gab, finden wir in der Bibel zu einem Buch zusammengefasst. Dort finden wir auch die unterschiedlichen Qualitäten von Mann und Frau sowie die Gemeindeordnung für die Christen.

Gott gab den Männern die Leitungs- und Lehrverantwortung

Im neuen Testament wird klar, dass Gott die Männer für die geistliche Leitung von Christengemeinden vorgesehen hat. Männern fällt es von ihrer Natur her leichter, sachlich zu lehren und sich von der gesunden biblischen Lehre nicht durch Stimmungen oder Meinungen anderer abbringen zu lassen. Frauen stehen hier in größerer Gefahr.

Gott will uns schützen, dadurch, dass er uns sagt, welche Aufgabe er welchem Geschlecht zugedacht hat. Daher gab er dem Mann die geistliche Verantwortung in den Ehen und christlichen Versammlungen.

Problem der großen Kirchen: es fehlt der Glaube an die Wahrheit

Leider gibt es in vielen Kirchengemeinden, wo heute oft Frauen die Leitung als Pastorin oder Pfarrerin innehaben, keine oder kaum noch echte, gläubige, d.h., wiedergeborene Christen.

So kommt es, dass die Bibel in vielen Kirchen und Christengemeinden ihre Lehrautorität verloren hat. Nur wer, auf Grundlage der Wahrheit des Wortes Gottes zu Jesus bekehrt ist, ist ein echter Christ. So kommt es, dass in den meisten landeskirchlichen Gemeinden kein Heiliger Geist in den Gläubigen zu finden ist, weil ihr Glaube nicht auf die Wahrheit des Wortes Gottes gegründet ist.

Die echten Gläubigen (die Gemeinde Jesu) dagegen haben sich, als sie die Wahrheit erkannt haben, zu dem Herrn Jesus bekehrt und dann auch den Heiligen Geist empfangen:

Eph 1,13 In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach Gottes Wort und Gottes Wille ist es nicht gedacht, dass Frauen Pastorinnen, Gemeindeleiterinnen oder Pfarrerinnen werden. Nach Gottes Willen sollen in Christenversammlungen Frauen keine Lehrverantwortung tragen.

Das hat Gott nicht angeordnet, um sie abzuwerten oder zu diskriminieren, sondern es geht hier um eine gesunde, gottgewollte geistliche Ordnung.

Die Bibel lehrt ausdrücklich, dass Männer das Amt von Ältesten (Gemeindeleiter) übernehmen sollen. In diesem Punkt ist die Lehre der Katholischen Kirche noch etwas näher an der Bibel als die der evangelischen Landeskirche. Allerdings ist die Leitung einer Christengemeinde durch eine einzige hauptverantwortliche Person (Pastor, Pfarrerin etc.) grundsätzlich nicht biblisch, da die Bibel immer von mehreren Ältesten (Gemeindeleitern) spricht.

Auch besteht eine biblische Christengemeinde nicht aus ordinierten Priestern und Laien, sondern es handelt sich um Versammlungen von lauter gleichgestellten gläubigen Christen mit verschiedenen Gaben und Diensten. Eine Unterscheidung in Priester und Laien kennt die Bibel nicht.

Gemäß Gottes Wille müssen die Leiter einer Christenversammlung Männer sein

Im neuen Testament finden wir die Voraussetzungen die Gemeindeleiter (Pastoren, Pfarrer) erfüllen müssen:

1. Timotheus 3,1-7 Glaubwürdig ist das Wort: Wer nach einem Aufseherdienst [Dienst der Gemeindeleitung] trachtet, der begehrt eine vortreffliche Tätigkeit. Nun muss aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren; nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig; einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit — wenn aber jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? —, kein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und in das Gericht des Teufels fällt. Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen außerhalb [der Gemeinde], damit er nicht in üble Nachrede und in die Fallstricke des Teufels gerät.

Titus 1,5-9 Ich habe dich zu dem Zweck in Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch mangelt, in Ordnung bringst und in jeder Stadt Älteste [d.h. mehrere Gemeindeleiter] einsetzt, so wie ich dir die Anweisung gegeben habe: wenn einer untadelig ist, Mann einer Frau, und treue Kinder hat, über die keine Klage wegen Ausschweifung oder Aufsässigkeit vorliegt. Denn ein Aufseher muss untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern gastfreundlich, das Gute liebend, besonnen, gerecht, heilig, beherrscht; einer, der sich an das zuverlässige Wort hält, wie es der Lehre entspricht, damit er imstande ist, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.

Die Frauen sind von Gott nicht für die biblische Lehre (ebenso auch nicht für Aufgaben der Gemeindeleitung) vorgesehen:

1. Tim 2,9-15 Ebenso [will ich] auch, dass sich die Frauen in ehrbarem Anstand mit Schamhaftigkeit und Zucht schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder aufwändiger Kleidung, sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen.

Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung; sie soll aber [davor] bewahrt werden durch das Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.


Résumé
  • Gottes Wort ist der Maßstab für Gottes Wille auch bezüglich Leitung von Christengemeinden.
  • Männer und Frauen wurden von Gott mit unterschiedlichen Gaben und Qualitäten geschaffen.
  • Aus den unterschiedlichen Stärken und Schwächen von Männern und Frauen ergeben sich nach Gottes Wille auch unterschiedliche Verantwortungsbereiche.
  • Gottes Wille sieht für das Amt der Gemeindeleitung (Pfarrer, Pastoren) ausschließlich Männer vor.
  • Frauen sind von Gott nicht für die Leitung von Christengemeinden als Älteste, Vorsteherinnen, Pfarrerinnen oder Pastorinnen gedacht.
  • Die gesunde, biblische Gemeindeordnung Gottes dient auch zum geistlichen Schutz der wiedergeborenen Christen.
Redaktion Lernen Fühlen Verstehen
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