Wie ich von Autoaggression,
Zorn und Selbstverletzung
frei wurde

Erfahrungsbericht bezüglich Autoaggression, Jähzorn und Selbstverletzung

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Ein persönlicher Erfahrungsbericht, wie ich von Selbstverletzung, Zornattacken und Selbsthass los kommen durfte

Autor: Tobias, Redaktion Lernen Fühlen Verstehen.de
Diesen Erfahrungsbericht gibt es auch in Form eines youtube- Videos:
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Sei herzlich gegrüßt, liebe(r) Leser/in!

Ich glaube, ich bin nicht der einzige Mensch, der mit dem Phänomen der Selbstverletzung (Autoaggression) und unkontrollierten Zornattacken zu tun hatte.

Daher möchte ich erzählen, wie mich früher der Jähzorn, auch Attacken von Selbsthass, die mitunter in Selbstverletzung mündeten fest im Griff hatten und wie ich davon seit dem Jahr 2010 völlig loskam.

So kannst du, falls du auch mit Zorn, unbeherrschbaren Gefühlen, vielleicht gepaart mit Autoagression und Selbstverletzung kämpfst, von meinen Erfahrungen profitieren.

Meine ersten unkontrollierten Wutanfälle hatte ich bereits sehr früh. Ich weiß nicht mehr genau, wann das losging. Es war etwa im Grundschulalter.

Diese Not, die damals begann, sollte mich dann noch viele Jahrzehnte begleiten bis hin zu der großen Lebenswende, die ich im Alter von 39 Jahren erfahren durfte.

Was löste die Zornattacken und die Autoaggression in mir aus?

Ich erinnere mich, dass mich die Wut und der Selbsthass mit Tendenz zur Selbstverletzung jeweils ganz plötzlich überfielen. Auslöser war meistens ein Versagen oder ein Fehler oder wenn mir ein Vorhaben misslungen ist.

Oft steigerte ich mich dabei in autoaggressive Wut. Z.B., wenn ich einen Gegenstand, den ich gerade brauchte, nicht finden konnte. Zum Beispiel den Schlüssel, um rechtzeitig aus dem Haus zu kommen und einen Termin oder den Arbeitsbeginn rechtzeitig wahrnehmen zu können.

Ein gesunder, vernünftiger Mensch würde in so einer Situation innehalten, nachdenken und dann anfangen, systematisch nach dem Schlüssel zu suchen. Zuerst an den Orten, wo er am wahrscheinlichsten sein könnte und dann vielleicht, nach weiterem Nachdenken, auch noch an anderen Orten.

Bei mir kam häufig, statt nur vernünftig Nachzudenken, eine starke Wut in mir auf.

"Warum habe ich den Schlüssel nicht sorgfältiger aufgeräumt? Wie kann man nur so ein Idiot sein?" durchstürmten mich im Kopf.

Solche selbstzerstörerischen und autoaggressiven Gedanken überfielen mich regelmäßig und ich wusste dann jeweils, dass ich sie ab einem gewissen Punkt nicht mehr stoppen konnte und dass sie ziemlich sicher in eine Form von Selbstverletzung führen würden.

Die Folge dieser für mich unbeherrschbaren Selbsthass-Gedanken war in vielen Fällen, dass ich mir selbst körperlichen Schaden zufügte. Was genau ich gemacht habe, möchte ich nicht erzählen. Es war jedenfalls furchtbar destruktiv. Ich saß wie in einem Gefängnis.

Natürlich litt ich schwer unter dieser Sache. Mir war völlig bewusst, dass dieses Verhalten krankhaft und alles andere als normal war.

Auf der Suche nach Befreiung von der Autoaggression

Also habe ich im Lauf der Jahrzehnte zwischen meinem Grundschulalter und der großen Befreiung, die ich im Alter von 39 Jahren erfuhr, sehr vieles unternommen, um von diesen autoggressiven Attacken los zu kommen.

Ich sprach selten oder nie mit anderen Menschen über diese Anfälle, weil mir das Thema höchst peinlich war. Meine Eltern und meine Schwester haben die autoaggressiven Zornattaken vermutlich am Rande mitbekommen aber sie konnten mir wohl nicht helfen in dieser Sache.

Vor Freunden und Bekannten konnte ich die Anfälle (mit seltenen Ausnahmen davon) verborgen halten, denn sie überfielen mich meistens nur dann, wenn ich allein war.

Als ansonsten lebensfroher, wissbegieriger und experimentierfreudiger Mensch suchte ich nach Lösung, Hilfe und Befreiung von Selbsthass und Selbstverletzung.

Eine meiner Strategien war es z.B., viele Sachbücher zu lesen, um die Hintergründe solch einer psychischen Störung zu erforschen und um mögliche Gegenstrategien zu entwickeln.

So las ich ein Buch ums andere. Oft wurden Tipps gegeben, die auf eine bewusste Änderung des eigenen Denkens und Verhaltens abzielten.

Bringt anders zu Denken den Durchbruch?

Alles, was mir plausibel und erfolgversprechend erschien, versuchte ich konsequent um zusetzen. Ich übte mich in Selbstliebe und trainierte mich darin, meine Gedanken zu kontrollieren.

Das führte dazu, dass ich im Lauf der Jahrzehnte ganze Ordner füllte mit Selbstanalysen zur Analyse und Veränderung meiner Gedanken.

Denn ich dachte, wenn es mir gelänge, den gedanklichen Mechanismus, der mit der Autogression einhergeht, gezielt zu verändern, dass dann das Phänomen der Selbstverletzung verschwinden würde.

Tatsächlich gelangen mir aber immer nur vorübergehende Teilerfolge. Die Autoggression ist trotz aller gedanklichen Trainings und einer Art Verhaltenstherapie, in der ich mich übte, nicht verschwunden.

Heute glaube ich daher, dass die Macht, die Bosheit, die hinter solchen autoaggressiven Attacken steckte, einfach stärker war, als alle meine menschliche Vernunft und aller guter Rat von Therapeuten, Psychologen und Lebensratgebern.

Hätte ich das Problem damit wenigstens zu 80% in den Griff bekommen, dann hätte ich vielleicht gesagt, das ist ein guter Erfolg, das geht in die richtige Richtung und wird mich zum Ziel bringen. Aber so war es nicht!

Angst vor Selbstzerstörung durch Selbstverletzung

Immer wieder brach ich völlig ein und hatte zunehmend Angst, dass ich mich irgendwann selbst zerstöre oder mir schwere, bleibende Schäden zufüge.

Hilfe durch übernatürliche Kräfte?

Durch die Beschäftigung mit Ratgeberbüchern sollte es nicht ausbleiben, dass ich auch Interesse an esoterischen Ratgebern entwickelte.

Vermutlich dachte ich mir, wenn ich mit der psychologischen Verhaltenstherapie nicht zum Ziel komme, dann helfen mir vielleicht übernatürliche Mächte und Kräfte.

So öffnete sich mir die Tür in ein weites, spannendes, neues Feld, indem es viel zu erforschen und zu entdecken gab. Daher probierte ich auch die Methoden und Tipps esoterischer Ratgeber aus, stets in der Hoffnung, dass damit meine Probleme, insbesondere auch die Autoaggression verschwinden würden.

Diese esoterische Phase steigerte sich langsam bei mir und ich schätze, sie dauerte insgesamt vielleicht etwa 7 Jahre an.

Der erhoffte Erfolg stellte sich dadurch nicht ein. Kurze Hoffnungsschimmer gab es immer wieder. Aber wenn ich heute zurückblicke, auf diese Zeit, muss ich ehrlich sagen: Es ging in meinen 7 esoterischen Jahren mit mir eher noch mehr und noch schneller bergab.

Zu der Autoggression kamen eher noch mehr Probleme dazu (z.B. verstärkte Ich-Bezogenheit), so dass ich heute gar nicht gerne auf diese Periode zurückblicke!

Das war zweifellos die dunkelste Episode meines Lebens. Damals ist auch noch sehr vieles von dem, was ich in den Jahrzehnten an Gutem aufgebaut hatte, kaputtgegangen. Ich kam völlig ans Ende.

Wie ist dennoch die Befreiung von Autoaggression gekommen?

Und trotzdem darf ich heute mit Freude und Begeisterung von mir sagen: Ich bin, seit ich 39 Jahre alt wurde, nun zu 99% oder gar zu 100% völlig frei von Autogagression und Selbsthass!

Es ist damals etwas mit mir geschehen, was ich nie für möglich gehalten hätte.

Ich will dazu sagen, heute ist mein Leben nicht hochtrabend, nicht spektakulär, sondern eher bodenständig und vernünftig. Ich bin weiterhin ein kritisch denkender und naturwissenschaftlich orientierter Mensch.

Aber mein Leben, mein Herz ist nun auch voller Freude, Erfüllung, Lebenssinn und einer festen Gewissheit!

Was war passiert?

In meiner größten Verzweiflung hatte ich angefangen, nach Gott zu suchen und nach Gott zu rufen.

Mit Hilfe des Internets kam ich ihm tatsächlich auf die Spur! Zunächst war es nur ein schwacher Hoffnungsschimmer.

Doch als ich ahnte, dass Gott für uns Menschen tatsächlich findbar und erkennbar ist und dass er sich uns zu erkennen geben will, beschleunigte sich meine Suche. So fand ich einen Zugang zum Lesen der Bibel, der Heiligen Schrift.

Heute weiß ich, dass dieses Buch mehr wert ist, als alles Gold der Welt.

Es macht aus geistlich blinden Menschen Sehende!
Es verwandelt Suchende Menschen in gefunden Habende!


Wer Gott unvoreingenommen sucht, der wird ihn finden.
Der Herr Jesus hat deshalb einmal gesagt:

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. Mt 7,7-8

Falls du auch mit solchen Problemen der Autoggression und Selbstverletzung zu kämpfen hast, so will ich dich dazu ermutigen: fang auch du an, nach Gott zu suchen.

Setze deine Hoffnung nicht auf weltliche Ratgeber und Methoden und Therapien. Solche Sachen können bestenfalls Linderungen bringen. Ich bin nicht gegen ärztliche Hilfe und Medikamente. Im Gegenteil, Medikamente können nützlich und überlebensnotwendig sein, z.B. bei schwerer Depression.

Aber letztendliche und durchschlagende Hilfe wirst du dort nicht finden. Du wirst nicht an das Ziel deiner Herzenswünsche kommen.

Rufe nach Gott im Gebet und frage nach ihm. Beschäftige dich intensiv mit der Frage, wer der Herr Jesus Christus wirklich ist, indem du das Neue Testament liest!

Beginne mit den 4 Evangelien und ließ dann auch den Rest des Neuen Testamentes und auch die ersten Kapitel des Alten Testamentes.

Wage es zu beten!

Als ich Gott gefunden hatte, geschah etwas Übernatürliches in mir. Ich durfte von Neuem geboren werden!

Das ist es, was Paulus meinte in:

2 Kor. 5,17
Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

Hierin liegt auch der Schlüssel, warum ich, seit ich zu dem Herrn Jesus gefunden habe, tatsächlich frei werden durfte, von Selbsthass und Autoaggression.

Der Herr Jesus (Gott, der Sohn), hat den Stachel des Bösen aus mir herausgezogen. Die wahre Ursache für meine Wut und Autoaggression war behoben.

Heute gibt es keinerlei Grund mehr auf mich oder auf andere böse oder wütend zu sein.

Warum sollte ich, der ich nun ein Kind Gottes geworden war und mich von Gott geliebt weiß, mich noch selbst ablehnen oder gar verletzen? Wo mir doch Gott so unendlich Kostbares geschenkt hat? Gott hat seinen geliebten Sohn für mich geopfert. Dieser ist für mich in den Tod gegangen, damit ich Leben haben kann und ewige Freude.

Das Wunder der Neugeburt

Das Wunder meiner Neugeburt in Christus liegt nun gut 10 Jahre zurück. Seit 10 Jahren habe ich durch die Erkenntnis Gottes und durch die Erkenntnis der Wahrheit ein neues Herz in mir.

Gott hat mir neues Leben, ja erst das Leben schlechthin eröffnet.

Daher kann und wird mich nichts und niemand mehr von dem Herrn Jesus abbringen.

Es geht hierbei nicht nur um die Überwindung unserer psychischen Nöte oder anderer Probleme, sondern es geht bei dem Kontakt mit dem Herrn Jesus um unendlich viel mehr als das.

Es geht darum, dass du dir eingestehst, dass die Trennung von Gott und das Böse, das sich in deinem Herzen befindet, die wahre Ursache deiner Probleme ist. In der Bibel wird dieser Erkenntnisprozess auch Buße tun genannt.

Hab keine Angst vor der Beschäftigung mit dem lebendigen Gott! Lass dir von mir ein Neues Testament zuschicken. Weitere Berichte, was Gott an mir getan hat, findest du auch auch hier, in meinen Webseiten: www.lernen-fuehlen-verstehen.de

Zum Abschluss zeige ich dir noch ein paar Verse aus dem 1. Petrus Brief, Kapitel 1, so dass du vielleicht daran ein wenig sehen kannst, welch unfassbare Freude und welch großen Jubel echte, wiedergeborene Kinder Gottes in ihrem Herzen haben.

Das wünsche ich mir auch für dich!

1. Petrus 1, 3-9

Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Der uns [d.h., diejenigen, die sich für den Weg in Christus entschieden haben] aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten!

Zu einem unvergänglichen unverwelklichen und unbefleckten Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden, durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist geoffenbart zu werden in der letzten Zeit.

Dann werdet ihr euch
(das sagen die an Jesus Gläubigen, die wiedergeborenen Christen von sich) jubelnd freuen, die ihr jetzt, eine kurze Zeit, wenn es sein muss traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit die Bewährung eures Glaubens der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird, Lob Ehr und Herrlichkeit zur Folge habe, bei der Offenbarung Jesu Christi.

Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gehen habt, An ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen, mit unsaussprechlicher, herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davon tragt, die Errettung der Seelen.


Tobias, Redaktion Lernen Fühlen Verstehen

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